Schulen in Rheinland-Pfalz bekommen iPads, Motorola Edge strahlt am stärksten, Apple akzeptiert Zahlungsoptionen von Drittanbietern.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

gleich zum Wochenbeginn ein Lifehack für Sie: weg mit den Insta-Filtern, her mit den Masken! Forscher der Universität Cardiff haben herausgefunden, dass das Tragen einer Corona-Schutzmaske attraktiver macht. Kein Scherz! Allerdings muss es die blaue OP-Maske sein, also bloß nicht die selbstgenähte mit Snoopy oder Tigerenten drauf. Vielleicht nutzt das nicht nur bei Dating-Apps, sondern auch in den Karriere-Portalen? Berichten Sie uns gerne von Ihren Erfahrungen – aber lesen Sie bitte erst die News!

Einen guten Wochenstart wünscht

Ihr Wolfgang Starke vom Team mobilbranche.de

Partnerbeitrag: Warum mobile Kompatibilität so wichtig für den Erfolg von Online Shops ist.

Quelle: Pixabay

Ganz vorne beim Onlineshopping steht das Nutzererlebnis. Das Einkaufen im Netz sollte daher so unkompliziert wie möglich gestaltet werden. Je übersichtlicher ein Online Shop aufgebaut ist, desto lieber kaufen Kunden dort ein. Das Online Shop Erstellen ist mittlerweile dank der vielen Website-Anbieter mit Baukastensystemen genau so einfach, wie das Betreiben einer Website. Selbst kleine Unternehmen können so ganz einfach einen Shop mit ihren Produkten oder Dienstleistungen online stellen. Die Website sollte zudem mit mobilen Geräten kompatibel sein. Wir sehen uns einige Gedanken zur mobilen Kompatibilität von Online Shops an.
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iPads für 1.660 Schulen in Rheinland-Pfalz, Gmail-App schafft 10-Milliarden Downloads, Virtuelle Bundes-Agenten auf Telegram.

Das Land Rheinland-Pfalz schließt mit der Telekom einen Rahmenvertrag über IT-Ausstattung für 1.660 Schulen mit über 400.000 Schülerinnen und Schülern. Der Vertrag im dreistelligen Millionenbereich umfasst die Anschaffung von Apple iPads inklusive Zubehör und Geräteverwaltung. Die Telekom ist zertifizierter Partner für Apple Education für den deutschen Bildungssektor und ging als Sieger einer europaweiten Ausschreibung des Landes hervor. Auf Basis der Technologien von Apple will die Telekom ein ganzheitliches Konzept und breites Portfolio für einen sicher vernetzten Schul-Campus sowie digitalen, ortsunabhängigen Unterricht liefern.

Zahl des Tages: Die Gmail-App für Android erreicht als vierte Top-App in Googles Play Store 10-Milliarden-Downloads! Zuvor ist dies erst den Google Play Services, Youtube und Google Maps gelungen. Bedenkt man, dass die seit 2010 bestehende App erst 2019 die 5 Milliarden Downloads erreicht hatte, ist das Wachstum in der Kürze der Zeit besonders beachtlich.

Letzte Woche berichteten wir bereits, dass Bundesinnenministerin Nancy Faeser damit drohte, dass sie den Messenger Telegram zur Not einfach „abschalten“ würde. Vielleicht ist die Idee gar nicht so gut, weil sich Thomas Haldenwang, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV), auf Telegram gut gerüstet sieht: „Unsere virtuellen Agenten sind auf den Plattformen unterwegs.“ Auf diesem Wege erhält das Amt Einblicke etwa in die rechte Szene oder Informationen zu terroristischen Anschlägen.

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Motorola Edge strahlt am stärksten, Smishing-Betrug weiter erfolgreich, Facebook-Watch mit abnehmbaren Display.

Wie schädlich Smartphone-Strahlung ist, darüber gibt es (wie so oft) weit auseinandergehende Meinungen. Jedenfalls kann es ja nicht schaden, wenn man dieses Kriterium bei seiner Kaufentscheidung berücksichtigt. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat die Strahlungsintensität der einzelnen Smartphone-Modelle untersucht. Im Ergebnis strahlt das Motorola Edge beim Telefonieren mit dem Gerät am Ohr mit 1,79 Watt pro Kilogramm am stärksten. Als strahlungsarm gelten Geräte mit 0,6 Watt pro Kilogramm. Das iPhone 13 landet mit 0,99 Watt pro Kilogramm im Mittelfeld.

SMS sind mir eigentlich grundsätzlich suspekt, da ich sie außer zur Zwei-Faktor-Authentisierung so gut wie nie bekomme. Ein Firmensprecher der Telekom hat nun erklärt, dass im letzten Jahr allein in deren Netz gut 100 Millionen Smishing-SMS von 30.000 Kundengeräten verschickt wurden, die selbst Opfer sogenannter Smishing-Angriffe waren. Die Betrugs-Nachrichten verleiten die Empfänger zum Download von Apps oder Preisgabe von Bankverbindungen etc. Dabei wird stets an die menschliche Neugier appelliert in dem von einem möglichen Gewinn oder nicht zustellbaren Paketen oder einem Video, auf dem man angeblich zu sehen ist, gesprochen wird.

Meta arbeitet an einer eigenen Facebook- (oder Meta-) Watch, die über ein abnehmbares Display mit drei Kameras verfügt. Das zumindest zeigt ein jetzt genehmigtes Patent der Uhr, die auch ohne Smartphone in der Nähe eine eigene Mobilfunkverbindung aufbauen soll.

Apple akzeptiert Zahlungsoptionen von Drittanbietern, Recht auf Reparatur ausgebremst, Interview mit Vodafone-CEO Hannes Ametsreiter.

Apropos Dating-Apps: Apple hat Entwickler in den Niederlanden informiert, dass nach einer Anordnung der niederländischen Behörde für Verbraucher und Märkte (ACM) In-App-Zahlungsoptionen von Drittanbietern zugelassen werden. Dies gilt aber ausschließlich für Dating-Apps im niederländischen App Store. Natürlich zeigt Apple sich besorgt, dass dies nicht im Kundeninteresse ist und geht juristisch dagegen vor. Besorgt ist Apple vermutlich auch, weil so die 15- bis 30-prozentige Provision für das Unternehmen umgangen wird.

Eigentlich hatten sich die Regierungsparteien im Koalitionsvertrag auf ein „Recht auf Reparatur“ geeinigt und wollten es zügig umsetzen. Jetzt hat die FDP-Bundestagsabgeordnete Judith Skudelny Einwände geäußert und setzt sich für eine Regelung auf EU-Ebene ein. Dort gibt es zwar schon länger ähnliche Pläne, allerdings weniger verpflichtend und mehr an die Hersteller appellierend. Vor allem dürfte es dann auch bis zur Umsetzung länger dauern. Auch sonst vertritt Skudelny eher unpopuläre Thesen. So hält sie etwa einen festverbauten Smartphone-Akku für sinnvoller, da dann das Gehäuse nicht geöffnet und die Lebensdauer des Gerätes verlängert wird, weil der Staub- und Spritzwasserschutz erhalten bleibt. Tim Cook wird’s gerne hören.

Wer weiß, vielleicht würde Vodafone-CEO Hannes Ametsreiter heute diesen Newsletter schreiben, wenn er auf seinem ursprünglichen Weg zum Journalisten nicht irgendwann Richtung Marketing abgebogen wäre. In einem langen und sehr sympathischen Interview mit Peter Turi gibt er aber nicht nur Einblicke in sein privates Leben, sondern auch in seine Führungs- und Firmenphilosophie und wo er die Chancen als „David gegen Goliath“, also Vodafone gegen Telekom sieht. Außerdem erklärt er seine Idee der Gigabit-Gesellschaft und nimmt zu den auffallend vielen Kundenbeschwerden und Berichten über Datenlecks Stellung.

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