Klarna bietet Festgeld in der App, weitere Bundesländer verabschieden sich von Luca, WDR mit App zu Stolpersteinen in NRW.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wenn ich Freunden und Bekannten glauben darf, gehöre ich eher zu den geduldigen Menschen. Die Amazon-App schafft mich aber derzeit. Nicht genug damit, dass mir Amazon am Ende einer Lebensmittelbestellung via „Fresh“ mitteilt, wann ich denn mit der Lieferung rechnen darf, um dann auch gleich Artikel, die zu dem Zeitpunkt nicht lieferbar sind, zu entfernen. Ein App, die nach Eingabe der Suchbegriffe „Eier“ oder „Bio Eier“ keinen Treffer bringt…ehrlich, was soll man damit? Und damit zu den News des Tages.

Herzlichst Ihr Stephan Lamprecht vom Team mobilbranche.de

Partnerbeitrag: Cyberkriminalität und künstliche Intelligenz: So schützen Sie Ihr Unternehmen in 2022.

Betrüger werden stetig kreativer. Doch auch die Betrugsprävention entwickelt sich weiter. In 2022 ist vor allem ein Trend besonders interessant für den E-Commerce-Sektor: künstliche Intelligenz (KI). Adyen erklärt, wie genau Ihr euer Unternehmen mit KI vor Betrügern schützen könnt.
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Stripe und Spotify wollen Podcasts monetarisieren, Klarna bietet Festgeld in der App, Xiaomi präsentiert MIUI 13.

Zahlungsanbieter Stripe und Spotify haben eine Kooperation bekanntgegeben. Im Zuge dessen wird sich Stripe mit seiner Lösung einbringen, um Podcast-Produzenten dabei zu unterstützen, länderübergreifende Abonnements anzubieten. Mittels der Infrastruktur von Stripe werden somit Dutzende Währungen für die Produzenten in 30 Ländern zugänglich.

Nutzer:innen der App von Fintech Klarna können darin jetzt direkt ein Festgeldkonto eröffnen. Das bietet vier verschiedene Laufzeiten und Zinsen bis zu 1,15 %. Bereits ab 1 Euro Sparrate kann es dann losgehen. Die Einlagen sind über den schwedischen Einlagensicherungsfonds bis zu 100.000 Euro gesichert.

Lassen wir mal die Superlative aus der Pressemitteilung von Xiaomi weg, bleibt die Ankündigung des Android-Aufsatzes MIUI 13. Die neue Version enthält neben Veränderungen an der Oberfläche einige technische Neuerungen. Dazu gehört etwa „Liquid Storage“, das die Fragmentierung des Massenspeichers reduzieren und damit Lebensdauer des Geräts verlängern soll. „Smart Balance“ dagegen soll das Zusammenspiel von Leistung und Energiehaushalt weiter optimieren.

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Huawei präsentiert sein P50, 231 Mio. gebrauchte Smartphones aufbereitet, Telekom baut über 2000 Standorte aus.

Noch vor wenigen Jahren hätten sich die neuen Modelle von Huawei wahrscheinlich wie geschnitten Brot verkauft. Doch nach wie vor müssen die Smartphones auf die Google Dienste verzichten. Vollgestopft mit aktueller Technik, neue Farben und ein Modell zum Klappen sollen die Käufer:innen dennoch vom P50 und P50 Pocket überzeugen.

Das 1999 gegründete Unternehmen FutureDial hat uns per E-Mail wissen lassen, dass es inzwischen 231 Mio. gebrauchte Handys aufbereitet und wieder in den Verkauf zurückgeführt hat. Bei einem durchschnittlichen Preis von 180 Dollar für ein gebrauchtes Smartphone ein durchaus lukrativer Markt.

An über 2.000 Standorten hat die Telekom in den vergangenen Wochen die Kapazitäten ausgebaut. An über 950 Mobilfunkstandorten wurde 5G aufgebaut. An den anderen über 1.000 Standorten errichtete die Telekom entweder erstmals LTE-Empfang oder vergrößerte die Leistung. Insgesamt sieht sich der Konzern beim Netzausbau auf einem guten Weg.

Weitere Bundesländer verabschieden sich von Luca, Open Food Facts zeigt Lebensmittelinhaltsstoffe, WDR mit App zu Stolpersteinen in NRW.

Der Luca-App droht geschäftlich langsam das Siechtum. Denn mit Sachsen-Anhalt, Bayern, Baden-Württemberg und Hessen steigen vier weitere Bundesländer aus den Verträgen aus. In Sachsen-Anhalt haben die Gesundheitsämter die Kontaktverfolgung kaum genutzt. Bayern will wegen der Omikron-Variante nur noch auf die Corona-Warn-App setzen.

Auf den ersten Blick scheint die Idee hinter „Open Food Facts“ nicht sonderlich originell. Die Nutzer:innen scannen den Barcode eines Lebensmittels, um sich über Nährwerte und Inhaltsstoffe zu informieren. Was die neue App für iOS und Android anderen voraushaben soll, ist aber der offene Ansatz. Jeder kann sich ein Konto auf der dazugehörigen Plattform anlegen, um dort neue Produkte und deren Daten zu erfassen.

Es sind solche Projekte, die immer mal wieder unterstreichen, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk doch eine gute Idee ist. Jedenfalls hat der WDR eine App vorgestellt, die unter iOS und Android die Informationen zu allen in NRW verlegten Stolpersteinen darstellt. Die Gedenksteine zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus gibt es ja inzwischen bundesweit.

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