DHL-App zeigt nun auch Briefe an, Multibanken-Apps im Test, keine Sicherheitslücken bei Xiaomi.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

haben Sie sich schon einmal mit NFT beschäftigt? Den „Non-Fungible-Token“? Sollten Sie vielleicht einmal. Kurz gesagt, geben Sie damit Geld für eine Art digitales Zertifikat aus, das Ihnen einen Anteil an einem Kunstwerk oder Sammlerstück sichert, das Ihnen aber gar nicht gehört. Manchmal „erwerben“ Sie auch eine Datei. Die gehört Ihnen dann zwar, kann aber weiterhin für alle Menschen verfügbar sein. So auch im Falle der Selfies des Studenten Sultan Gustaf Al Ghozali. Der hatte diese zum Spaß auf einen Marktplatz für NFT angeboten. Und freut sich jetzt darüber, Millionär zu sein. Und ich frage jetzt mal seinen Sohn, was er so mit seinen Selfies macht.

Herzlichst Ihr Stephan Lamprecht

Partnerbeitrag: The Growth Loop – Admiral Media bringt kostenloses E-Book zum Performance Marketing heraus.

Neuer Guide von Admiral Media hilft bei der Performance-Strategie – mit Insidertipps von Growth Consultant Thomas Petit, Gessica Bicego (Paired), Tobias Börner (Fastic), Maor Sadra (INCRMNTAL) und anderen.

Es gibt viele tolle Apps, aber zum Millionenerfolg schaffen es in der Regel nur die, die das Performance Marketing beherrschen. Für digitale Produkte ist es der einzige verlässliche Weg, um dauerhaft zu wachsen, und auch für bereits erfolgreiche Apps die Methode der Wahl, um weiter zu skalieren. Allerdings ist diese Form des Marketings mit technischen Hürden, plattformspezifischen Herausforderungen und erheblichen Investitionen verbunden – und das ohne Erfolgsgarantie.
weiterlesen bei mobilbranche.de

Dauerthema Telegram, Instagram bietet Content-Abos, DHL-App zeigt nun auch Briefe

In der vergangenen Woche hatte sich Innenministerin Faeser noch für ein Verbot des Messengers Telegram ausgesprochen. Vermutlich hat sie jetzt mit Experten gesprochen und die Probleme erkannt, wie ein solcher Schritt durchzusetzen ist. Erneut hat sie die rechtliche Grundlage nicht genannt, appelliert jetzt aber an Google und Apple, die App aus den Stores zu verbannen.

In den USA wird Instagram damit beginnen, eine Abo-Funktion mit ausgewählten Content-Herstellern auszuprobieren. Die Tests sollen in den kommenden Monaten beginnen. Außerdem soll das Netzwerk die Schwelle von 2 Mrd. Nutzer:innen überschritten haben, was aber noch nicht offiziell ist.

Wenn Ihnen der Weg zum Briefkasten zu weit ist, können Sie sich im neuen Release der Post & DHL App darüber informieren, welche Briefe bei Ihnen landen werden. Dazu müssen die Nutzer:innen zunächst die Funktion aktivieren und ein Bestätigungsschreiben (natürlich per Brief) bearbeiten. Danach kann es dann losgehen. Die Fotos der eingehenden Briefe entstehen automatisch in den Sortieranlagen, wie DHL mitteilt.

– Anzeige –

Erreichen Sie Deutschlands Mobile Marketeers und App Publisher mit Marketing-Maßnahmen bei mobilbranche.de. Nehmen Sie uns jetzt in Ihre Mediaplanung 2022 auf und sichern Sie sich 20 Prozent Frühbucher-Rabatt. Bis 31. Januar kosten fünf Text-Bild-Anzeigen im Newsletter nur 900 statt 1.125 Euro, die Mitgliedschaft in unserem Content-Partner-Club nur 1.200 statt 1.500 Euro. Mehr Infos in unseren neuen Mediadaten 2022 oder direkt bei Florian Treiß: treiss@mobilbranche.de, Tel: 0341/42053558

620 Mio. für Passwort-App, Multibanken-Apps im Test, 5G und Flugzeuge

Bekanntlich ist es keine gute Idee, immer wieder das gleiche Passwort zu verwenden. Nur leider sind starke Passwörter schlecht zu merken. Das Problem lösen Passwort-Manager, an denen auch kein Mangel herrscht. Zu den bekanntesten Apss in diesem Segment gehört 1Password aus Kanada. Und in einer der größten Finanzierungsrunden, die das Land je sehen hat, sichert sich dsas junge Unternehmen eine Serie-C-Finanzierung in Höhe von 620 Mio. Dollar. Die Bewertung der Firma steigt auf 6,8 Mrd. Dollar.

Banking-Apps haben mit Passwort-Managern gemeinsam, dass der Markt kaum überschaubar ist. Die Zeitschrift Finanztest hat 14 Multibanken-Apps getestet. Nur zwei davon schniten mit der Note „gut“ ab. „Sparkasse Ihre Mobile Filiale“ (Note 2,1 bei Android und 1,8 bei iOS) sowie die bankenunabhängige App „Finanzblick Online-Banking“ (in beiden Fällen 2,2). Alle anderen Anwendungen erhielten nur ein „befriedigend“ oder waren „ausreichend“.

Wenn Sie Anfang der 2000er Jahre geflogen sind, kennen Sie den Hinweis noch: Kurz vor dem Start und der Landung wies eine Lautsprecherdurchsage darauf hin, man möge bitte sein „elektronisches Gerät“ ausschalten. Handys und Laptops sollten die Bordelektronik stören. Genau das befürchten jetzt die großen Fluglinien in den USA bei der angekündigten Inbetriebnahme weiterer 5G-Frequenzen. Zwei Meilen um einen Flughafen soll es nach den Wünschen der Airlines kein 5G-Netz geben.

Änderungen bei Corona-Warn-App, Luca positioniert sich um, Lücken in Olympia-App

Die Corona-Warn-App erhält ein neues Update. Eine der wesentlichen Neuerungen ist die Anzeige des Impfstatus im Bereich der Zertifikate. Angesichts der doch sehr unterschiedlichen Regeln in den Bundesländern wird es für die Nutzer:innen somit auch einfacher, ihren Status nachzuweisen. Die Entwicklung und der Betrieb der App sollen nach verschiedenen Berichen inzwischen 130 Mio. Euro gekostet haben. Bevor Sie uns jetzt aber aber in den Kommentaren mitteilen, ihrer Firma hätte das viel günstiger gemacht. Berechnen Sie auch mal die Kosten der dahinterstehenden Infrastruktur und den Rechenaufwand.

Nachdem sich immer mehr Bundesländer dazu entscheiden, die Luca-App nicht mehr einzusetzen, gerät das Geschäftsmodell der umstrittenen Anwendung arg ins Wanken. Um zu retten, was zu retten ist, kommt nun die klassische Strategie „Billiger Jakob“. Der Preis wird auf die Hälfte reduziert. Ebenso wenig originell sind die in Aussicht gestellten funktionalen Erweiterungen. Man wolle sich stärker der Gastronomie zuwenden, etwa digitale Speisekarten anzeigen. Und den Personalausweis könnte man dann darin auch hinterlegen. Die einen nennen es Strategie, die anderen pure Ratlosigkeit.

„My2022“ ist der Name der offiziellen App für die Olympischen Spiele. Die Software muss von allen Athleten, Betreuern, Journalisten und sonstigen Besuchern der Winterspiele bereits 14 Tage vor der Ankunft in China installiert werden. Sie ist also auch eine Art von Gesundheitspass, besitzt aber auch einen Messenger. Und nach verschiedenen Berichten enthält sie, vielleicht wenig überraschend, einige „Sicherheitslücken”. Zumindest aus westlicher Sicht: Das beginnt bei einer unzureichenden Verschlüsselung und endet mit einer Liste von verbotenen Begriffen, die im Messenger besser nicht verwendet werden sollten.

Keine Sicherheitslücken bei Xiaomi, kommt das iPhone SE 3 bald?

Nachdem Litauen vor der Verwendung von Smartphones des chinesischen Herstellers Xiaomi gewarnt hatte, hat das BSI die Geräte genauer geprüft. Über mehrere Monate hinweg hat die Behörde „relevante Geräte“ des Herstellers untersucht. Dabei wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.

Auf eines ist Verlass: In dieser Branche gibt es genügend Kollegen, die jede Bewegung von Apple genau verfolgen. Dazu gehören auch die Einreichungen von Modellnummern bei den Zulassungsbehörden. Über die Vorstellung eines neuen iPhone SE 3 wird schon länger spekuliert. Neue Nahrung erhalten die Vermutungen durch einige von Apple angemeldete Geräte, die auf eine Mischung auf iPhone 11 und iPhone 8 hindeuten.

mobilbranche.de ist Deutschlands führender Fachdienst zu Mobile & Apps. Unser Newsletter bündelt die wichtigsten News und Trends für App-Macher und Mobile-Entscheider und kann hier abonniert werden. Informationen zu Werbemöglichkeiten und Partnerbeiträgen finden Sie in unseren Mediadaten 2022.

Diesen Artikel teilen

Kommentare sind geschlossen.

Mobilbranche.de Newsletter

Hiermit akzeptiere ich die Datenschutzbestimmungen.