Wie wird sich die zunehmende Nutzung von Handys auf die Nachfrage nach VPN-Diensten auswirken?

Ob man sich auf seinen Computer ein Anti-Viren-Programm herunterlädt, ist seit Jahren schon gar keine Frage mehr. Dass Passwörter geknackt werden können, der Versand von persönlichen Informationen und Mails über das Internet nicht immer und überall sicher ist, gilt allerdings nicht nur für Computer, sondern auch für Smartphones. Allerdings scheint das Bewusstsein über mögliche Sicherheitslücken bei der Handy-Nutzung bei vielen Nutzern sehr lange sehr viel weniger ausgeprägt gewesen sein, als es bei Computern der Fall war.

Mit der zunehmenden Nutzung von Handys in allen Lebensbereichen und dem gleichzeitigen Anstieg von Cyberkriminalität jedoch steigt der Bedarf nach Sicherheitslösungen für unsere mobilen Endgeräte. VPN-Dienste können hier auf einfachem Wege Abhilfe schaffen.

So schützen VPNs eine Internetverbindung

Das Kürzel VPN steht für „Virtual Private Network“ und meint heutzutage meistens das Angebot eines VPN-Dienstes, mit dem Internetnutzer sich gegen Daten- und Identitätsmissbrauch sowie gegen Schadsoftware jeglicher Art absichern können.

Einfach erklärt leitet ein VPN die Daten, die von einem Gerät ausgehen, durch einen Ende-zu-Ende-verschlüsselten Tunnel zunächst an einen externen VPN-Server weiter, bevor sie anschließend an ihren Zielort im Internet gelangen. Die eigentliche IP-Adresse, also der Standort und prinzipiell auch die Identität eines Nutzers, wird verschleiert und Daten sind für Dritte nicht mehr lesbar.

VPN-Dienste für alle Endgeräte

Heutzutage gibt es viele seriöse VPN-Anbieter, die Nutzern eine App zur Verfügung stellen, die diese auf meistens all ihren Endgeräten einrichten können. Kunden brauchen also nur einen einzigen Account, um sowohl ihren Computer, ihr Tablet und auch ihr Smartphone gleichzeitig abzusichern. Selbst Smart-TVs können VPNs nutzen. Mehr Informationen zu VPNs für Smartphones & Co finden Sie unter https://surfshark.com/de/download.

Vom „Knochen“ bis zum multifunktionalen Mini-Computer

Seit der Einführung des ersten Mobiltelefons hat sich viel getan: Heutzutage sind unsere Handys bzw. Smartphones nicht mehr riesig und nur zum Telefonieren da, sondern sind mobile kleine Computer, die fast alle Funktionen ausführen können, wie ein „richtiger“ Computer. Wenn der PC einmal ausfällt, ist es in der Regel kein Problem, zumindest die Arbeitsmails für eine Weile vom Smartphone aus zu schreiben oder auch Banküberweisungen mit einer mobilen App schnell zu erledigen.

Smartphones sind fest in unseren Alltag integriert und nicht mehr aus ihm wegzudenken. Das spiegeln auch die Zahlen einer aktuellen Erhebung, die zeigt, dass sich die Anzahl der Smartphone-Nutzer seit 2012 mehr als verdoppelt hat.

Angriffsfläche Smartphone

Die große Verbreitung und der Einsatz von Smartphones in allen Lebensbereichen macht diese leider auch zu einer beliebten Angriffsfläche für Cyberkriminelle. Nicht nur sind die Geräte und Betriebssysteme selbst oft nicht besonders gut geschützt, auch die häufige Nutzung öffentlicher WLANs erleichtert Hackern, Trojanern oder Spyware den Klau und Missbrauch unserer persönlichen Daten, wie beispielsweise der Kreditkartennummern, Adressen oder Personalien.

Da wohl nur die wenigsten von uns auf den Komfort des mobilen Internets und der Abwicklung von Einkäufen, Arbeitsangelegenheiten und alltäglicher Kommunikation per Smartphone verzichten wollen, gilt es, sich gegen diese Angreifer zu schützen.

VPNs stellen in der aktuellen Cybersecurity-Landschaft eine der einfachsten und effektivsten Möglichkeiten dar, wie Nutzer ihre Privatsphäre während des Surfens wahren können. Mit benutzerfreundlichen Apps und in der Regel sehr erschwinglichen Abonnements haben VPN-Dienste, sich als Standard für Handy-Nutzer zu etablieren.

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