Digitaler Führerschein fürs Smartphone, Wolt-App für den Einzelhandel, O2 mit 999 GB-Tarif.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das iPhone 13 ist kein großer Wurf, hieß es im Vorfeld des Verkaufsstarts letzten Freitag. Ein bisschen mehr Akku, ein bisschen schneller und wieder mal etwas bessere Fotos und Videos. Das Design gleicht insgesamt dem des iPhone 12. Vielleicht nicht gerade langweilig, aber dass es nun wieder Warteschlangen vor den Apple-Stores in Berlin und Hamburg gab: wer hätte das gedacht? Na, ich vielleicht, denn seit Freitag habe ich es auch, obwohl mein iPhone 12 Pro gerade mal ein Jahr alt war. Und es stimmt: es ist nicht viel anders, als das Vorgängermodell, aber….. trotzdem! Man muss ja nicht immer vernünftig sein.

Einen schönen Start in die Woche wünscht
Ihr Wolfgang Starke vom Team mobilbranche.de

Partnerbeitrag Conversion Funnel Analyse: Wie man den Conversion Funnel einrichtet, um das Wachstum einer App zu ermöglichen.

Wachstum ist das Ergebnis von iterativen Prozessen, die zu schrittweisen positiven Veränderungen führen, die wir von REPLUG analysieren und umsetzen können. Obwohl die Analyse des Conversion Funnels (engl. für Trichter) ein Prozess ist, der normalerweise im eCommerce-Bereich eingesetzt wird, haben wir bei REPLUG diesen Prozess sowohl bei traditionellen Unternehmen als auch bei Mobile-First-Startups wie Podimo, CodeCheck, Winelivery, Upday und PhotoSì erfolgreich umgesetzt, um Wachstumshebel in verschiedenen Geschäftsbereichen zu identifizieren. Das Ziel ist dasselbe: mögliche “Löcher” im Conversion Funnel des Nutzers zu identifizieren, um die Conversion Rate zu maximieren.
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Digitaler Führerschein fürs Smartphone, BSI prüft nach Hinweis Sicherheitsbedenken gegen Xiaomi und Huawei.

Es hört sich erstmal gut an: Digitaler Führerschein ab sofort verfügbar! Denn seit letzter Woche kommt mit der ID Wallet-App der Bundesregierung für Android und iOS die „digitale Brieftasche“ auf das Smartphone. Damit können wesentliche Daten aus dem Personalausweis als Basis-ID erstellt und in der ID Wallet-App gespeichert und genutzt werden. Auch der digitale Führerschein kann nun online per App erstellt werden. Und jetzt zu den Abers: Sie brauchen dafür den neuen Personalausweis mit Online-Funktionen, und natürlich das dazu passende Kartenlesegerät (oder NFC-fähige Smartphone) und den sechsstelligen PIN. Und dann können Sie das alles machen, nur: Ihren “echten” Führerschein müssen Sie weiterhin mitführen, da die digitale Version diesen nicht ersetzt. Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder dazu: „Zunächst kam ein elektronischer Personalausweis, für den es aber faktisch keine Einsatzmöglichkeiten gab. Dann kam die elektronische Gesundheitskarte, die außer Stammdaten nichts zu bieten hatte. Jetzt kommt eine Führerschein-App, die bei Polizeikontrollen nicht akzeptiert wird.“

Nach einer Warnung der litauischen Cybersicherheitsbehörde prüft das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nun die Smartphones Huawei P40 5G, das Xiaomi Mi 10T 5G sowie das OnePlus 8T 5G. Konkret geht es um die technische Möglichkeit, bestimmte Inhalte der vorinstallierten Webbrowser zu zensieren. Bei einem getesteten Xiaomi-Gerät sei der “Zensurschalter” zwar nicht eingeschaltet gewesen, hätte aber jederzeit aus der Ferne aktiviert werden können.

Wolt-Liefer-App will Einzelhandel einbeziehen, Doordash steigt bei Flink ein.

Die finnische Liefer-App Wolt ist mittlerweile in sechs deutschen Metropolen aktiv, u.a. in Berlin, wo demnächst auch zwei eigene Warenlager eröffnet werden sollen. Denn Wolt will nicht nur als Essens-Kurier für Restaurants unterwegs sein, sondern auch als Partner für Einzelhändler und damit “die gesamte Fußgängerzone lieferbar machen“, wie es Pia Surhoff, Head of Retail von Wolt Deutschland, im Interview bei unserer Schwester-Seite locationinsider.de beschreibt. Dabei soll alles vom Essen bis zu Produkten aus diversen Geschäften innerhalb von 30 Minuten geliefert werden. Erste Erfahrungen, etwa mit Blumen und Feinkost, wurden bereits in Berlin, Frankfurt und München gesammelt. Im Mittelpunkt für Händler und Kunden steht dabei die Wolt-App.

Deutschland wird für internationale Lieferdienste offenbar immer interessanter. Der börsennotierte US-Lieferdienst Doordash hat zwar monatelang mit dem 10-Minuten-Lieferdienst Gorillas aus Berlin um einen Einstieg verhandelt. Aber nun die Überraschung: Stattdessen pumpt Doordash mehrere hundert Millionen Dollar in den Berliner Gorillas-Konkurrenten Flink, an dem auch Rewe eine kleine Beteiligung hält und dessen exklusiver Lieferpartner werden soll. Die Bewertung von Flink soll bei der Finanzierungsrunde Insidern zufolge bei 2,1 Milliarden Dollar liegen, berichtet das “manager magazin”. Dafür beteiligt sich Delivery Hero angeblich an einer neuen, 900 Millionen Dollar schweren Finanzierungsrunde an Gorillas, dessen Bewertung dadurch auf 3 Milliarden Dollar steigen soll. Dabei war Delivery Hero wiederum erst vor wenigen Wochen mit seinem eigenen Lebensmittel-Expresslieferdienst Foodpanda in Deutschland gestartet.

Voice-Nutzung steigt, Apple Watch mit Gestensteuerung.

Bereits 52 Prozent der deutschen Onliner nutzen mindestens wöchentlich aktiv Voice Assistants in Smart Speakern, Smartphones, Tablets, Smart TVs oder auch auf Spielekonsolen – und bis Ende des Jahres sollen es rund 60 Prozent sein. Dabei gibt zuhause ganz klar Alexa den Ton. 45 Prozent der Nutzer setzen auf den Assistant von Amazon, 24 Prozent nutzen den Google Assistant und 18 Prozent sprechen mit Siri von Apple. Einkäufe per Voice sind noch eher die Ausnahme. 12 Prozent der Befragten haben das schonmal getestet, aber 41 Prozent haben damit so schlechte Erfahrungen gemacht, dass sie es nicht noch einmal wiederholen wollen. Das ist eines der Ergebnisse der OMD Studie “The Age of Voice 3.0“, bei der im Online-Access-Panel im Juli 2021 von OMD und Wake Word 1.504 Onliner zwischen 18 und 65 Jahren (repräsentativ für Geschlecht und Alter) befragt wurden.

Auch die Apple Watch ab der 6. Generation lässt sich jetzt Dank Assistive Touch durch Handgesten, also ohne die Uhr zu berühren, steuern. Das hilft nicht nur körperlich eingeschränkten Nutzern, sondern kann auch nützlich sein, wenn man einfach nur eine Hand frei hat, etwa beim Handwerken. Voraussetzung ist ein Update auf watchOS 8 und die Aktivierung in den Einstellungen. Dabei reichen vier Aktionen aus (etwa Faust ballen, Finger zusammentippen) um sich so durch das Menü der Uhr zu navigieren. Und etwas Übung braucht es auch.

O2 mit 999 GB-Tarif, App gegen Spinnenphobie.

O2 bietet seinen Kunden ab dem 5. Oktober einen neuen Prepaid-Tarif mit 999 Gigabyte an, was in der Praxis wohl einem Unlimited-Tarif gleich kommt. Enthalten ist eine All-Net-Flat in alle deutschen Mobilfunknetze und ins Festnetz sowie EU-Roaming. Das Datenvolumen erhält man für 69,99 Euro und kann es innerhalb von vier Wochen nutzen. Das alles eben ohne Vertragsbindung und mit voller Kostenkontrolle. Lediglich Sonderrufnummern und Rufumleitungen sind nicht enthalten.

Neurowissenschaftler der Universität Basel haben eine App entwickelt, die gegen Spinnenphobie helfen soll. Das Angsttraining setzt dabei auf Augmentet Realitiy und lässt eine Spinne zum Beispiel über die Hand laufen, die man vor die Kameralinse hält. In neun Levels kann man sich so durch die App trainieren und das durchaus erfolgreich. In einer klinischen Studie habe sich die App bereits bewährt und die Teilnehmer hatten danach deutlich weniger Angst vor echten Spinnen als zuvor.

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