iOS 15 erkennt Nutzer:innen auch mit Maske, Nokia stellt XR 20 vor, Deezer erkennt Bücher.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Chapeau, der Plan hat funktioniert. Städte und Gemeinden haben viel Geld in die Lizenzen der Luca-App gesteckt, die sich ein weiteres Mal offenbar als wenig hilfreich erweist, wenn es nicht um das Einchecken an Orten geht, sondern darum, wieder an diese Informationen zu gelangen. Jetzt muss (nach Sylt) das Gesundheitsamt in Flensburg öffentlich an die Besucher:innen eines Lokals appellieren, sich zu melden, nachdem es dort zur Positiv-Testung eines Gastes kam.

Herzlichst Ihr

Stephan Lamprecht vom Team mobilbranche.de

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iOS 15 erkennt Nutzer:innen auch mit Maske, Apple mit Gewinnsprung

Apple gibt sich öffentlich bei der Weiterentwicklung seiner Produkte immer recht schmallippig. Jetzt macht das Unternehmen in Sachen Künstlicher Intelligenz und dem Einsatz unter iOS 15 eine Ausnahme. So erhalten die Leser:innen eines Blogbeitrags einen Einblick in das neue iOS 15. Dank maschinellem Lernen werden die Apple-Geräte die Nutzer:innen auch dann erkennen, wenn sie eine Maske tragen.

Besonders die Geschäfte in China haben für Apple kräftig angezogen. Als Ergebnis hat der Konzern im abgelaufenen Quartal so viel Geld verdient, wie dies sonst nur im Weihnachtsgeschäft üblich war. Der Umsatz kletterte in den drei Monaten zum 26. Juni um 36 Prozent auf 81,4 Mrd. Dollar. Unter dem Strich verdoppelte sich der Nettogewinn nahezu auf 21,74 Mrd. Dollar.

Nokia stellt XR 20 vor, Telefónica hebt Prognose an

Nokia – besser Lizenznehmer HMD Global – will an den Ruf der Unzerstörbarkeit seiner Handys anknüpfen. Wie wir an dieser Stelle berichteten, versprach das Unternehmen, dass sein neues Smartphone keine Schutzhülle benötigt. Jetzt wurde das XR20 vorgestellt. Es soll so robust wie ein Outdoor-Handy sein, wirkt aber deutlich weniger klobig. Eine Besonderheit: Das Display wird kostenlos getauscht, sollte es innerhalb des ersten Jahres nach Kauf beschädigt sein.

Der aktuelle Geschäftsgang bei Telefónica Deutschland hebt die Stimmung des Konzerns, der seine Jahresprognose erhöht. So legte der Umsatz um 2,9 Prozent in Vergleich zum Vorjahreszeitraum (3,47 Mrd. Euro) zu. Beim operativen Gewinn konnte der Konzern mit einer Steigerung von 8,2 Prozent nach eigenen Angaben ein Rekordergebnis einfahren. Das bereinigte Betriebsergebnis im zweiten Quartal beträgt 612 Millionen Euro. Somit hebt das Unternehmen seine eigene Prognose an, nannte aber keine konkreten Zahlen.

PostIdent in Apps, Twitter bietet Shopping, Deezer erkennt Bücher

Bisher ist das PostIdent-Verfahren zur Identitätsfeststellung alles andere als komfortabel. Nun stellt die Deutsche Post ein SDK vor, mit dessen Hilfe Unternehmenskunden das Verfahren in eigene Apps integrieren können. Neben dem Postident in der Filiale kann Videochat und auch die Online-Funktion des Personalausweises (eID) genutzt werden. Ein erster Kunde ist mit Scalable Capital auch bereits gefunden.

Twitter ist etwas spät zur Party gekommen, bietet aber ab sofort auch Online-Shopping. Jedenfalls für zwei Pilotkunden: Die Nutzer:innen können bei Gamestop und Arden Cove einkaufen, allerdings nur unter iOS.

Deezer spendiert seiner Android-App eine interessante neue Funktion. Dank KI und Bilderkennung können die Nutzer:innen einfach das Cover eines Buches fotografieren. Die App schaut anschließend im Katalog nach, ob es dazu das Audiobook im Angebot gibt. Dazu nutzt es das ML-Kit von Google.

WDR bringt App zu Stolpersteinen, Schutz vor Stress per App

In vielen Städten zeugen die Stolpersteine vom traurigen Schicksal der Menschen, die während des Nationalsozialismus ermordet, verschleppt oder in den Suizid getrieben wurden. Im Herbst veröffentlicht der WDR eine App, die über die 14.400 Stolpersteine in NRW informiert.

Pocketcoach ist ein Chatbot, der darauf trainiert ist, Ausfallerscheinungen durch Stress oder innere Unruhe vorzubeugen. Die App des Wiener Startups versteht sich aber nicht als Ersatz für eine möglicherweise notwendige Therapie. Es geht um die Stressbewältigung und damit Vorbeugung von Erkrankungen. 400 Übungseinheiten stehen in der App zur Verfügung, die bisher von 10.000 Menschen genutzt wird. Und ab Mitte August sollen auch die Krankenkassen den Großteil der mit der Nutzung verbundenen Kosten übernehmen.

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