CWA integriert Impfnachweis, Finance-Report von AppsFlyer, mehr Suchmaschinen unter Android.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

bei der Recherche für den heutigen Newsletter fielen mir die zahlreichen Meldungen auf, die sich damit beschäftigen, dass ein Themenkanal eines Kochs nicht mehr zu erreichen ist. Der war durch ebenso geschmacklose wie gefährliche politische Statements aufgefallen. Für mich unverständlich, dass man solchen Leuten ein so großes Forum bietet. Oder sollen die Artikel irgendwie „beruhigend“ sein? Damit zu den News des Tages, die den Namen auch verdienen.

Herzlichst Stephan Lamprecht vom Team mobilbranche.de

Huawei eröffnet in Berlin, Corona-Warn-App integriert Impfnachweis

Da bundesweit die Infektionszahlen deutlich zurückgehen, kann der bereits im März im Rahmen eines „Soft-Launch“ gestartete Flagship-Store von Huawei seine Pforten für alle öffnen. „Click & Meet“ gehören der Vergangenheit an. Wer also mitten im Herzen von Berlin am Kurfürstendamm in die Produktwelt des chinesischen Konzerns eintauchen möchte, kann das auf 450 Quadratmetern Fläche. Optisch macht der Laden auch ordentlich etwas her. Und im Centro in Oberhausen hat Huawei zudem nun seinen  zweiten eigenen Store in Deutschland eröffnet.

Noch im Juni soll der digitale Impfnachweis in Deutschland starten. Die Corona-Warn-App ist darauf bereits vorbereitet. Ein entsprechendes Update wurde bereits in den App-Stores hochgeladen. Erfahrungsgemäß dauert es aber einige Tage, bis es dann tatsächlich auch auf allen Geräten angeboten wird.

Apples Neuerungen, Finance-Report von AppsFlyer

MacOS 12 Monterey, iOS 15, iPadOS 15, watchOS 8 – die Liste der Neuerungen, die Apple auf seiner WWDC vorgestellt hat, ist lang. Warum sollten wir uns die Arbeit machen, diese alle aufzulisten, wenn es die Kollegen doch schon getan haben? Dazu ein kostenloser Pro-Tipp für alle (Kollegen), die wild über neue Hardware spekulierten. Die WWDC ist eine Entwicklerkonferenz. Es geht da immer um Software. Wenn Apple etwas Neues verkaufen möchte, nutzt es dafür eigene Events.

Die Nachfrage nach FinTech Apps ist enorm gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt die neue „The State of Finance App Marketing“ von AppsFlyer. Einige Zahlen: Die Nachfrage nach Finanz-Apps stieg im Jahr 2020 in Deutschland um 161 Prozent, im Vorjahr waren es noch 94 Prozent. Dabei dominieren hierzulande mit 81 Prozent Apps, die sich mit dem Thema Investment beschäftigen. Und die FinTech-Vermarkter haben in 2020 die stolze Summe von 3 Mrd. Dollar in die Nutzerakquise gesteckt. Den Report gibt es kostenlos.

„Mein Magenta“ spricht, O2 schaltet 3G ab

Die Telekom hat den Funktionsumfang ihrer App „MeinMagenta“ erweitert: Mit dem Release 8.8. für Android und iOS ist die Spracheingabe hinzugekommen. Wer also Fragen zu Verträgen, Rechnungen oder Störungen hat, kann diese nun also nicht mehr nur mittels Chatnachricht, sondern auch direkt per Spracheingabe stellen. Und wer damit nicht weiterkommt, kann auch direkt wieder in den Texteingabemodus wechseln. Mehr Informationen zur Magenta-App gibt es hier.

Telefónica Deutschland wird im Juli an ersten Standorten damit beginnen, das 3G-Netz abzuschalten. Umwidmen, wie es so schön heißt. Die Abschaltung betrifft zunächst Regionen in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Wer danach noch weiter mobil surfen will, braucht also ein Smartphone, das den 4G-Standard unterstützt, ansonsten kann mit dem Gerät nur telefoniert werden.

Google ändert Regel zur Suchmaschinenauswahl, neue Shop-Funktionen bei Pinterest

Verständlicherweise fällt es Google stets schwer, den Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit einzuräumen, auch andere Suchmaschinen zu benutzen. Nachdem die EU-Kommission dem Unternehmen vorwarf, unfaire Methoden anzuwenden, hatte sich Google überlegt, Alternativen auf seiner Android-Plattform meistbietend zu versteigern. Davon wendet sich Google nun wieder ab. Ab September soll keiner der Anbieter mehr bezahlen müssen. Außerdem werde es mehr Alternativen geben. Als erste sollen in der Liste die populärsten fünf Suchmaschinen – natürlich inklusive Google – in einem Land gemäß Daten der Analysefirma Statcounter angezeigt werden.

Was Instagram kann, kann Pinterest auch. Die beiden primär auf Bildern basierende Netzwerke buhlen um die Gunst von Handelsunternehmen. Wenn die Nutzerinnen und Nutzer ohnehin gerade auf der Suche nach Inspirationen sind, können sie ja auch gleich direkt über das Netzwerk kaufen. Und so stellt Pinterest eine ganze Reihe von neuen Shopping-Funktionen auch für Deutschland vor. Dazu gehört der Einkauf direkt über Pins und Pinnwände sowie ein Verifizierungsprogramm für Händler.

Lese-App Poio auf Deutsch, mit Klarna immer später zahlen

Die englische Version der Lese-App Poio wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Anspruch ist es, Kindern auf spielerische Weise das Lesen beizubringen. Dabei ist Poio Teil einer Programmsammlung rund ums Lernen. Jetzt bietet das Unternehmen seine App auf erstmals in deutscher Sprache an. Die Programmversionen für Android und iOS stehen bereits in den App-Stores zur Verfügung.

Payment-Anbieter sind nach wie vor dabei, ihre Apps zu „Super-Apps“ auszubauen. So unternimmt Klarna in Großbritannien, Schweden und Australien einen ziemlich smarten Vorstoß: Die Nutzerinnen und Nutzer können dort eine virtuelle Kreditkarte hinterlegen, mit der sie dann in Online-Shops in drei Raten bezahlen können. Dazu muss der Händler nicht Partner von Klarna sein. Fraglich ist, ob Amazon sich das so einfach gefallen lässt, denn der Händler bietet ja eigene Ratenzahlungen an.

Veranstaltungshinweise

App Promotion Summit USA (17.6.–24.6., online) +++ Mobile World Congress (28.6.–1.7., Barcelona)

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