Neue appbasierte Bezahlkarte startet, Google Nest Hub überwacht Schlaf, Telekom startet Mixed-Reality-Brille.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

was Lockdown und Pandemie so alles bewirken: Wie die Bundesnetzagentur ermittelt hat, greifen die Deutschen wieder mehr zum Festnetztelefon. Erstmals seit 12 (!) Jahren ist die Zahl der Gesprächsminuten im Festnetz gewachsen. 104 Milliarden Gesprächsminuten haben wir alle 2020 auf diesem Weg vertelefoniert. Das wären statistisch um die 1.250 Minuten für jeden: Babys mit eingerechnet. Da muss ich gleich mal mein Festnetztelefon suchen, nicht, dass noch jemand da anruft.

Herzlichst Ihr Stephan Lamprecht vom Team mobilbranche.de

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Neue appbasierte Bezahlkarte, wie Zalando seine App weiterentwickeln will

Das neue Fintech-Unternehmen NumberX bereitet gerade den Start einer appbasierten Mastercard nach dem Open Banking-Prinzip vor. Die Besonderheit daran: Die Nutzerinnen und Nutzer können all ihre Girokonten mit der NumberX-App verbinden, um so etwa ein monatliches Ausgabenlimit festzulegen. Mit der NumberX-Mastercard kann weltweit ohne versteckte Kosten bargeldlos bezahlt und kostenlos Bargeld abgehoben werden. Das soll durch eine Flatrate geregelt werden.

Die App als Inspirationsquelle und Einkaufsplattform spielt für Zalando eine wichtige Rolle. Im Rahmen seines Kapitalmarkttages hat das Unternehmen auch einen Einblick in seine App-Strategie gegeben. Im Kern besagt die nichts anderes, als möglichst alle Sortimente und Services in eine gemeinsame App zu integrieren: „making Zalando THE app for fashion“. Das klingt zwar wenig aufregend, dürfte aber technologisch schon eine Herausforderung sein.

Snap übernimmt Größenspezialist, Google überwacht den Schlaf

Snapchat ist in der Vergangenheit ja bereits durch mehr oder weniger spektakuläre Kooperationen mit Marken und Händlern aufgefallen. Jetzt macht das Mutterunternehmen Snap noch einen weiteren Schritt und übernimmt zu einem nicht genannten Betrag das Berliner Tech Fit Analytics. Dessen Technologie will das lästige Problem der Retouren im Modehandel lösen, indem die Kundinnen und Kunden via AR und Smartphone optimale Größenvorschläge erhalten. Die Firma soll unter dem Dach von Snap weiter von Berlin aus arbeiten.

Die zweite Generation von Googles smarten Nest Hub (Lautsprecher mit Display) wird den Schlaf der Nutzerinnen und Nutzer kontaktlos überwachen. Die Analysedaten werden dann in der App Google Fit eingebunden. Die Sensoren sollen auch das Schnarchen und Atemaussetzer erkennen.

Telekom startet Mixed-Reality-Brille, Google senkt Abgabe für App-Entwickler, KYC-Lösung für den Handel

Seit gestern kann bei der Telekom die Mixed-Reality-Brille „Nreal Light“ vorbestellt werden. Sie wird zunächst nur mit dem Smartphone OPPO Find X3 Pro funktionieren, weiter Geräte sollen aber folgen. Die Brille wird mittels USB-C mit dem Smartphone verbunden, die Rechenleistung wird via Cloud bereitgestellt. Mit der Brille werden die Nutzerinnen und Nutzer viele ihrer Lieblingsapps aus dem Google Play Store neu erleben können: YouTube, Amazon, Zalando, Instagram, Facebook, Twitter oder TikTok landen dann direkt auf der Brille.

Apple hat es bereits vorgemacht, jetzt zieht Google nach: Vom 1. Juli an sinkt auch für den Play Store die Entwicklerabgabe. Statt der sonst üblichen 30 Prozent werden dann nur noch 15 Prozent abgetreten werden. Erst mit Erreichen der Millionenmarke schlägt Google dann wieder mit 30 Prozent zu.

Bei vielen Vertragsabschlüssen ist die Überprüfung der Identität vorgeschrieben. Auf der Agenda der Regierung steht das digitale Identitätsmanagement recht weit oben. So soll der Personalausweis in digitaler Form noch in diesem Jahr auf dem Smartphone landen. Die beiden Unternehmen Epay und Lekkerland haben jetzt eine Lösung für die Identititätsüberprüfung (Know Your Customer) vorgestellt. Die basiert auf dem elektronischen Ausweis und soll völlig ohne Medienbrüche wie Video-Ident funktionieren.

App-Tipps

Inspiration für App-Macher liefert unsere Serie mit täglichen App-Tipps powered by Vytal, dem digitalen Mehrwegsystem für Take-Away & Delivery.

Nextmarkets will das europäische Robinhood werden.

Die Deutschen haben trotz Corona-Krise so viel Erspartes wie nie zuvor. Wer sein Geld nicht im Sparstrumpf aufbewahren oder Negativzinsen zahlen will, kommt früher oder später mit Aktien, ETFs und Co in Kontakt. Einen niedrigschwelligen Einstieg bieten sogenannte Neobroker wie Trade Republic, Bux oder auch Nextmarkets aus Köln. Hier lassen sich Wertpapiere so einfach übers Smartphone handeln, wie eine SMS zu schreiben. Nextmarkets richtet sich an Einsteiger und will sich mit Börsencoaches und Kurssimulationen von der Konkurrenz abheben. Indizes, Devisen, Kryptowährungen, Rohstoffe oder Aktien – über die Plattform lässt sich fast alles handeln.
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Wombo macht Selfies zu Gesangsvideos.

Ein Geburtstagsständchen von Kim Jong Un oder eine Ballade zum Valentinstag von George Clooney? Dank Wombo kein Problem. Mit der Deepfake-App werden Fotos von Gesichtern zum Leben erweckt und die Lippen passend zur hinterlegten Musik animiert. Die Ergebnisse sind zum Teil ulkige Gesangsvideos, die als Memes das Internet erobern. Die App funktioniert so gut, dass die Gesangseinlagen wirklich täuschend echt aussehen und man sich durchaus als unterschätztes Gesangstalent inszenieren kann.
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Hypernotes will Notizen, Wikis & Co ein neues Zuhause geben.

Notizen sind schnell geschrieben, landen aber oft ebenso schnell wieder in der Versenkung. ToDo- und Projektmanagement-Apps können da Abhilfe schaffen. Das IT-Unternehmen Axonic aus Karlsruhe hat mit Hypernotes nun eine App gelauncht, die Struktur und Ordnung in das Notizen-Wirrwarr auf dem Smartphone bringt. Hypernotes ist die vierte App aus der Zenkit-Software-Suite von Axonic und will kollaboratives Arbeiten und Wissensmanagement in Teams vereinfachen.
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