EZB startet Umfrage zum digitalen Euro, digitaler Führerschein auf’s Smartphone, komplette Deutschlandkarte zur Mobilfunkversorgung.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ab heute gelten wieder strengere Auflagen und Kontaktbeschränkungen im Teil-Lockdown. Vielleicht hätten die Einschränkungen in diesem Umfang verhindert werden können, wenn die Mehrheit der Bürger die Corona-Warn-App nutzen würde.  Ich schließe mich dem Appell der Kollegen von t3n.de an und sage, dass es keinen vernünftigen Grund gibt, die App nicht zu installieren. Je mehr sie nutzen, desto schneller könnten Infektionsketten erkannt und unterbrochen werden. Die App ist transparent, Daten-sparsam, kostenlos und funktioniert. Was will man mehr?

Bleiben Sie gesund wünscht

Ihr Wolfgang Starke von mobilbranche.de

EZB startet Umfrage zum digitalen Euro, digitaler Führerschein auf’s Smartphone.

Lag der Bitcoin-Kurs im März noch bei 4.000 Dollar kletterte die bekannteste Digitalwährung am Samstag auf die Marke von 14.000 Dollar. Vermutlich befeuerte die Aussage von Paypal, den Bitcoin zumindest für US-Kunden als Zahlungsmittel zu akzeptieren, diesen Aufschwung. Weil digitale Währungen damit scheinbar in der Akzeptanz und Beliebtheit steigen, möchte die Europäischen Zentralbank (EZB) von den Bürgern wissen, was sie von einem digitalen Euro halten. Die seit genau einem Jahr im Amt befindliche EZB-Präsidentin Christine Lagarde teilte auf Twitter mit, dass die Bank dieses Thema sehr ernsthaft prüfe. Auf einer eigens eingerichteten Webseite kann jedermann nach Registrierung an der Umfrage teilnehmen. Der erste Teil der Umfrage richtet sich direkt an die Bürger und wie diese sich einen europäischen Euro wünschen (etwa als Zahlungsmittel auf dem Smartphone). Der zweite Teil richtet sich an Experten zu Themen wie der Rolle von Banken, Zahlungsinstituten und anderen Wirtschaftsunternehmen im Rahmen der Bereitstellung der digitalen Währung.

Was in Norwegen schon seit längerem normal ist, soll bald auch bei uns möglich sein: der digitale Führerschein auf dem Smartphone. «Die EU-Kommission hat sich gestern auf der Informellen Tagung der europäischen Verkehrsminister klar zum digitalen Führerschein bekannt», sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. In Norwegen nutzt man dafür eine App, die unter anderem einen QR-Code enthält, welchen die Polizei bei einer Kontrolle scannen kann.

Chinas Mobile-First-Strategie, Checkliste für Video-Marketing, WhatsApp löscht Nachrichten.

Wer sich heute im Mobile Marketing behaupten will, kann viel von Chinas Mobile-First-Gesellschaft lernen. Ein 50-seitiges, mobile-optimiertes PDF geht unter dem Titel Red Tsunami der Frage nach, wie China Tech, China Marketing und China Speed mittlerweile weltweit Einfluss auf Unternehmensstrategien und Markenführung nehmen. Auf Deutsch ist der Beitrag von Heiko M. Stutzinger und Mark Wächter, ausgewiesenen Kennern der Tech-Szene in Asien, im Oktober 2020 im Buch „Marketing Weiterdenken: Zukunftspfade für eine marktorientierte Unternehmensführung“ * erschienen. 

61 Prozent der Nutzer in Deutschland schauen sich Videos auf dem Smartphone an. Für Werbetreibende ist es wichtig, Videos nicht einfach nur mobile auszuspielen, sondern spezielle, auf den jeweiligen Kanal zugeschnittene, Clips zu produzieren. Die MMA Deutschland hat daher gemeinsam mit Marketing-Experten von Facebook, Twitter, Coca Cola und anderen, eine Checkliste und Praxisbeispiele erstellt, wie man guten mobilen Content erstellt. Nach Registrierung kann der Report kostenlos heruntergeladen werden.

WhatsApp hat nun offiziell bestätigt, dass in Einzel- oder Gruppenchats versandte Nachrichten nach 7 Tagen automatisch gelöscht werden können. Auf der deutschen FAQ-Webseite heißt es dazu: „Auf WhatsApp kannst du Nachrichten senden, die von selbst wieder verschwinden. Dazu musst du nur ablaufende Nachrichten einschalten. Sobald die Einstellung aktiv ist, verschwinden neue Nachrichten nach 7 Tagen wieder aus dem Chat. Die letzte Auswahl gilt für alle neuen Nachrichten im Chat. Nachrichten, die vorher empfangen oder gesendet wurden, sind nicht davon betroffen. In einem Chat kann jeder Benutzer ablaufende Nachrichten ein- oder ausschalten. In einem Gruppenchat können das nur Gruppenadmins.“ Auch eine Anleitung, wie die Funktion ein- oder ausgeschaltet wird findet sich dort. Bei meinem Test am eigenen iPhone stand die Funktion allerdings noch nicht zur Verfügung.

„Ein Ausschluss von Huawei würde dazu führen, dass sich der 5G-Ausbau um bis zu fünf Jahre verzögert und deutlich mehr kostet.“
Vodafone-CEO Hannes Ametsreiter warnt davor, Huawei beim neuen Mobilfunkstandard 5G auszuschließen.

Niels Beenen neu bei adjoe, Deutschlandkarte zur Mobilfunkversorgung, Samsung wieder auf Platz 1.

Niels Beenen ist neuer Director Demand bei adjoe.
Niels Beenen ist neuer Director Demand bei adjoe.

Das Hamburger App-Marketing-Unternehmen adjoe, das zur AppLike Group gehört, hat mit Niels Beenen einen der profiliertesten Experten für die User-Akquise von Mobile Games an Bord geholt. Gruner + Jahr steckt in den kommenden Jahren einen zweistelligen Millionenbetrag in die AppLike Group, um das Geschäft im Wachstumsmarkt Mobile auszubauen. In den vergangenen fünf Jahren war Beenen für AdColony tätig, einem der weltweit größten Rewarded-Video-Netzwerke. Der gebürtige Niederländer soll nun neue Werbekunden für adjoe begeistern. “adjoe gehört zu den aktuell spannendsten App-Marketing-Unternehmen weltweit. Der adjoe-Ansatz für Monetarisierung und Reichweitenaufbau ist aus meiner Sicht einzigartig, deshalb freue ich mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den neuen Kolleg*innen”, sagt Niels Beenen über seine neue berufliche Herausforderung. (per Mail).

Die Bundesnetzagentur zeigt erstmals eine komplette interaktive Karte zur Mobilfunkversorgung in Deutschland. Die Nutzer können die Daten sowohl nach Provider als auch nach den Netzstandards 2G, 3G und 4G Adress-genau anzeigen lassen.  5G ist dagegen noch nicht enthalten, soll aber folgen.  96,5 Prozent der Fläche in Deutschland wird nach der Karte mit 4G (LTE) von mindestens einem Mobilfunknetzbetreiber versorgt. Nur 0,3 Prozent verfügt über keinerlei Mobilfunkversorgung.

Samsung hat im 3. Quartal die Spitze der Smartphone-Verkaufs-Charts mit einem Marktanteil von 23 Prozent zurückerobert. Das entspricht 80,2 Millionen verkauften Geräten. Huawei folgt mit 51,7 Millionen Smartphones (14,9%), Xiaomi 47,1 Mio. (13,5%) und Apple mit 43,2 Mio. (12,4%). Damit zieht Xiaomi nach seiner Expansion nach Europa an Apple vorbei und verweist das US-Unternehmen auf Platz 4.

TikTok darf vorerst bleiben, Smartspeaker-Markt wächst, Microsoft-Smartphone-App mit neuen Funktionen.

Eigentlich sollte die App TikTok ja zum 12. November in den USA abgeschaltet werden. Nach einer Klage von drei TikTok-Usern, die mit der App ihren Lebensunterhalt verdienen, hat eine Richterin im Bundesstaat Pennsylvania eine einstweilige Verfügung erlassen und das Verbot ausgesetzt. Insgesamt bleibt die Zukunft um die App in den USA damit weiter unklar.

Die Analysten von Canalys gehen für das nächste Jahr von einem Wachstum im Bereich smarter Lautsprecher von 21 Prozent aus. Das entspräche 163 Millionen verkaufter Einheiten. Bis 2024 soll der Markt sogar auf 640 Millionen Stück anwachsen. Vielleicht liegt die gesteigerte Nachfrage auch an den verbesserten Stimmen. Alexa zum Beispiel klingt seit dem Update deutlich frischer und motivierter als bisher. Anders ausgedrückt: sie klingt jetzt menschlicher und nicht mehr hölzern und Roboter-haft. Offiziell bestätigt hat Amazon das Update noch nicht.

Microsoft bringt drei neue Funktionen für die App „Ihr Smartphone“ alias „Your Phone“, mit der man das Android-Smartphone vom PC aus ansteuern kann. Zum einen kann die App jetzt direkt beim booten gestartet werden, zum anderen kann die Foto-Galerie des Smartphones vom PC aus verwaltet werden, etwa, indem am PC gelöschte Bilder gleichzeitig auf dem Smartphone gelöscht werden. Zu guter Letzt gibt es einen „Was ist neu“-Screen, der einen auf Neuigkeiten aufmerksam macht.

Unsere App-Tipps powered by MORE Exciting Commerce

Inspiration für App-Macher liefert unsere Serie mit täglichen App-Tipps powered by MORE Exciting Commerce. Hier die aktuellen Tipps:

Lidl Plus lockt mit Rabatten, Gamification und bald auch Mobile Payment.

Nach einer Testphase in Berlin und Brandenburg ist das digitale Bonusprogramm Lidl Plus im September bundesweit an den Start gegangen. Der Discounter lockt Smartphone-Nutzer mit Rabatten und einem 5-Euro-Willkommensbonus. Im Gegenzug erhofft sich Lidl u.a. bessere Einblicke in das Kundenverhalten, aber auch eine engere Kundenbindung und letztendlich höhere Warenkörbe. „Mehrere Millionen“ Mal soll die App bereits heruntergeladen worden sein, bis Jahresende will Lidl mehrere Millionen registrierte Nutzer beim Bonusprogramm haben, konkrete Zahlen nennt der Konzern nicht.
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Wie Saramart fast unbemerkt in die Top 10 der App Charts aufgestiegen ist.

Sara Mart ist eine chinesische Shopping-App, deren Fokus bisher auf dem Nahen Osten lag. Die App bietet über 5 Mio Produkte zum Schnäppchenpreis und verspricht Rabatte von bis zu 80 Prozent. Geliefert wird die Ware aus China häufig direkt vom Hersteller. Im Westen weitgehend unbekannt, mischt Saramart mittlerweile auch die westlichen App Stores auf. Hierzulande findet sich die App in den Top 10 der Gratis-Apps im Google Play Store und auf Platz 28 im App Store. Grund genug, sich die App für iOS und Android näher anzuschauen.
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