Millionen-Finanzierung für Fasten-App, Revolut mit Abo-Tool, neue App für Krebspatienten.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Wir haben Plakate und eine Warn-App. Fernsehen, Radio und Podcasts klären uns alle seit Monaten über die Gefahren von Covid–19 auf. Und die Infektionszahlen klettern dennoch täglich wieder auf die Werte des Frühjahrs. Ich habe den Eindruck, dass das Experiment “Eigenverantwortung der Bürger” inzwischen zu scheitern droht. Was ist nur so schrecklich schwer daran, sich an einige Regeln im gegenseitigen Umgang zu halten?

Fragt sich Ihr Stephan Lamprecht vom Team mobilbranche.de

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4,3 Mio. für Fasten-App, Revolut bietet neues Abo-Tool

Intervall-Fasten liegt im Trend. Und daran partizipiert auch das Berliner Unternehmen Fastic, das eine passende App anbietet. Die Gründer dürfen sich jetzt über eine erfolgreiche Finanzierungsrunde in Höhe von 4,3 Mio. Euro freuen. Investiert haben u. a. Rolf Schrömgens (Trivago) und Robin Behlau (Aroundhome). Mit dem Geld will das Startup seine Expansion in den USA vorantreiben und das Unternehmen international weiter entwickeln.

Revolut hat seiner App eine neue Funktion spendiert, die es den Nutzer erleichtert, Abos und wiederkehrende Zahlungen zu verfolgen. Die App informiert darüber, wenn eine Lastschrift fällig wird oder ein Abo automatisch verlängert wird. Damit soll es einfacher werden, unregelmäßige Zahlungen im Blick zu behalten. Die Nutzer können automatische Vertragsverlängerungen im Blick behalten und unerwünschte, wiederkehrende Zahlungen mit einem Fingertipp pausieren – ohne die Webseiten der jeweiligen Anbieter besuchen.

Fintech-Apps international beliebter, Telekom und Telefónica kooperieren, Festnetz seltener genutzt

International wachsen die Download- und Nutzerzahlen von Fintech-Apps, wie der neue Report von Adjust und Apptopia zeigt. Interessanterweise scheint der logische Schluss, dass die Pandemie die Nutzer dazu führt, verstärkt Bankgeschäfte via Smartphone zu erledigen, gerade für Deutschland nicht zuzutreffen. Denn hierzulande sind die Downloads von Banking-Apps im ersten Halbjahr sogar gesunken. Auch Bezahl-Apps wurden im Vergleich zum Vorjahr kaum häufiger heruntergeladen. In Deutschland könnte der Markt somit langsam gesättigt sein. Der Report steht kostenlos zur Verfügung.

Die Deutsche Telekom und Telefónica Deutschland weiten ihre seit Jahren bestehende Zusammenarbeit im Festnetz aus und vereinbaren einen Vertrag für die kommenden zehn Jahre. Dabei geht die Telekom erstmals einen langfristigen Kooperationsvertrag zur Nutzung ihres Glasfasernetzes inklusive FTTH mit einem Wettbewerber ein. Im Rahmen der Kooperation wird die Telekom ihrem Partner neben den bestehenden VDSL-/Vectoringanschlüssen auch erstmalig Highspeed-Glasfasernetze (FTTH) mit Download-Geschwindigkeit von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde zur Nutzung bereitstellen.

Das Festnetz-Telefon klingelt bei den Bürgern immer seltener. So sinkt die Gesamtzahl der Sprachminuten über das Festnetztelefon in diesem Jahr um neun Prozent im Vergleich zu 2019, wie aus der Studie des Branchenverbandes VATM hervorgeht. Ohne Pandemie wäre dieser Rückgang laut Studienautoren wahrscheinlich noch stärker ausgefallen. Täglich fallen in diesem Jahr schätzungsweise nur noch 235 Millionen Festnetzminuten an. 2013 waren es doppelt so viele.

Was das iPhone 12 kosten wird, Dorf-App geht an den Start, App soll Krebspatienten unterstützen

Unter dem Motto “Hi Speed” wird Apple in der kommenden Woche wohl das neue iPhone 12 vorstellen. Das Motto dürfte dabei auf die für das neue Modell erwartete Unterstützung von 5G anspielen. Wer die Vorstellung live verfolgen will, kann dies über YouTube tun. Die ersten Preise sind ebenfalls bereits im Netz aufgetaucht. Demnach wird etwa das iPhone 12 Mini zum Marktstart rund 50 US-Dollar günstiger als vor einem Jahr das iPhone 11. Anscheinend schielt Apple nun auch verstärkt auf Zielgruppen mit einer etwas geringeren Kaufkraft.

Unter dem Motto “Vernetzt, wo man verwurzelt ist” gibt es ab dem 14. Oktober für Königsberg, Oppenrod, Harbach, Dornholzhausen und Treis eine eigene Dorf-App. Zum Start gibt es einige Basisfunktionen des Programms, die von den Nutzern ausprobiert und kommentiert werden sollen. Der Funktionsumfang kann so von Dorf zu Dorf stark variieren. In der Basisversion bietet die App ein digitales Schwarzes Brett, an dem man Nachbarschaftshilfe oder Mitfahrgelegenheiten anbieten und suchen kann. Vereine können über ihre Aktivitäten und Termine informieren. Es gibt Unwetterwarnungen, aktuelle Infos aus der Kommune und die aktuellen Apotheken-Notdienste. Entwickelt wird die App von der “Fabrik 19”, die das Pilotprojekt “Digitale Dörfer” umsetzt.

Eine neue App für Patienten mit Krebserkrankungen soll dazu beitragen, die Lebensqualität Betroffener stärker im Blick zu behalten. Entwickelt wurde die MIKA-App vom Berliner Startup Fosanis. Experten des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) und der Berliner Charité steuerten medizinisch-fachlichen Inhalte bei. Die App gibt gezielt Hinweise und unterbreitet Vorschläge zu Themen wie Stress, Sport, Ernährung und Schlafhygiene.

Unsere App-Tipps powered by MORE Exciting Commerce

Inspiration für App-Macher liefert unsere Serie mit täglichen App-Tipps powered by MORE Exciting Commerce. Hier die aktuellen Tipps:

App-Tipp: Rebuy macht den Verkauf gebrauchter Handys bequem und schnell.

Gebraucht statt neu: Rebuy hat sich auf den An- und Verkauf von Elektro- und Medienartikeln spezialisiert und ist mittlerweile in über sieben europäischen Ländern aktiv. Das 2009 gegründete Unternehmen mit Sitz in Berlin kauft gebrauchte Elektro- und Medienartikel von Endkunden zum Festpreis an, bereitet die Ware auf oder repariert diese bei Bedarf. Anschließend verkauft und versendet Rebuy die Artikel auf eigene Rechnung. Kunden können Artikel bequem über einen Preisermittler online oder auf dem Smartphone schätzen lassen und ohne lästiges Eingeben von Produktinfos mit wenigen Klicks kostenlos (ab 10,00 Euro Versandwert) einschicken.
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App-Tipp: Die Social-Selling-App Depop ist das Instagram des Shopping.

Depop ist eine Mischung aus Instagram und Kleiderkreisel. Über den britischen Marktplatz für Second-Hand-Mode können Nutzer*innen ihren Kleiderschrank versilbern oder selbst Vintage-Mode shoppen. Die Social-Selling-Plattform setzt Trends und bringt sogar eigene Influencer hervor, die hauptberuflich verkaufen und zum Teil riesige Reichweiten und Umsätze erzielen. Die App mit über 15 Mio Usern flog hierzulande lange Zeit unter dem Radar, der Trend schwappt aber immer mehr auch nach Deutschland rüber.
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Wie Lush mit einer innovativen App die Generation Z für Blubberbäder begeistern will.

Lush ist mit stylischen Badekugeln bekannt geworden und für viele Freunde des gepflegten Blubberbads erste Anlaufstelle. Das 1995 gegründete britische Unternehmen verzichtet im Unterschied zu vielen anderen Kosmetikketten weitgehend auf Plastikverpackungen und setzt auf gesunde Ingredienzen. Die Seifenkette betreibt weltweit um die 450 Filialen. Mit einer neuen App will Lush Kunden auch auf dem Smartphone in seine Seifenwelt eintauchen lassen.
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Veranstaltungstipp

Zum zweiten Mal präsentieren nationale und internationale Größen der Payment & Banking-Branche, aber auch die Hidden Champions der Szene. Die Transactions 20 findet wieder im alten Stahlbau, einer der beeindruckendsten Locations in Offenbach (bei Frankfurt) statt. Auf der Transactions 20 werden für einen Tag die zukunftsweisenden Trends der Payment- und Banking Branche diskutiert, aber auch Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Konzepte der Branche gegeben. Im Fokus stehen nicht nur die Menschen auf der Bühne, sondern vor allem auch den Gästen wird Raum gegeben, um sich untereinander und mit Experten und Impulsgebern der Branche auszutauschen.
Tickets wahlweise für vor Ort oder den Livestream hier!

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