Snapchat stellt dritte Generation der Spectacles vor.

Schick sehen die Spectacles aus. Aber ob viele Exemplar zu einem stolzen Preis verkauft werden, muss sich erst zeigen.

Im Alltag werden Ihnen die schicken Sonnenbrillen von Snap wahrscheinlich noch nicht häufig begegnet sein. Das dürfte am hohen Preis der AR-Gläser liegen. Snap glaubt aber nach wie vor an seine Hardware und stellt die neueste Generation der Spectacles vor.

Ab November sollen die neuen Versionen zum Preis von 380 Dollar erhältlich sein. Damit sind sie doppelt so teuer wie die Vorgänger. Positioniert wird die neue smarte Brille offenbar als Gadget für modebewusste (und zahlungskräftige) Kreative. Der deutliche Preisanstieg könnte aber primär auch damit zu tun haben, dass Snap die Nachfrage nach den Brillen der ersten Generation deutlich überschätzt hatte. 40 Millionen Dollar musste das Unternehmen daraufhin abschreiben.

Die Neuerungen der dritten Generation betreffen nicht nur das Design. Die Brillen werden in zwei Farben erhältlich sein (Carbon und Mineral). Gefertigt wird der Rahmen aus einem durchgängigen Stück Stahl, wobei besonders auf niedriges Gewicht geachtet wurde. So sollen die Nutzer die Brille den ganzen Tag tragen können.

Technisch gibt es eine wesentliche Neuerung. Die Brille besitzt eine zweite Kamera. Somit sollen die Spectacles erstmals auch 3D-Aufnahmen produzieren. Die zweite Optik wird für die räumliche Tiefe benötigt. Beide Kameras nehmen in HD mit 60 Frames pro Sekunde auf. Ein direktes Posting der Aufnahmen auf Snapchat ist allerdings nicht vorgesehen. Die Aufnahmen müssen zunächst mit einem Smartphone (iOS oder Android) synchronisiert werden. Dort können sie noch vor der Veröffentlichung bearbeitet werden. Der Speicher misst 4 GB und bietet nach Angaben von Snapchat Platz für 100 Videos oder 1.200 Fotos.

Die fehlende Möglichkeit, Aufnahmen direkt auf Snapchat zu posten, sehen Kritiker auch als größte Schwäche des Konzepts.

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