Eine App für die Ernährungsberatung.

Eine App verrät direkt im Supermarkt die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln. (Foto: obs/nutriCARD/nutriCARD/www.nutriCARD.de“)

Eine neue App ermittelt die Nährwerte und Inhaltsstoffe von Lebensmitteln. Die Anwender müssen dazu nur im Laden den Barcodes des Produkts scannen, um weitere Infos zu erhalten. Dank eines Ampelsystems kann dann jeder selbst darüber entscheiden, ob er das Produkt kaufen möchte, oder lieber nach einer gesünderen Alternative sucht.

Entwickelt wurde die App vom Kompetenzcluster für Ernährung und kardiovaskuläre Gesundheit (nutriCARD) der Universitäten Halle, Jena und Leipzig. Dabei arbeiteten die Forscher mit dem jungen Berliner IT-Unternehmen Baggid zusammen. Es hat die Algorithmen entwickelt, die eine automatisierte Einordnung der Lebensmittel erlauben.

Die App basiert auf der Nährwert-Ampel „Nutri-Score“. Sie liefert genaue Daten zu Inhaltsstoffen, Nährwerten und bedenklichen Zutaten von Lebensmitteln, wie Joghurt, Keksen oder Limonaden. Eine fünfstufige Farb- und Buchstabenskala bewertet die Lebensmittel.

Um Informationen über ein Produkt zu erhalten, müssen die künftigen App-Nutzer nur den Barcode auf der jeweiligen Verpackung scannen. Anschließend erhalten sie in der App Informationen über Nährwerte, eventuelle Warnungen und umstrittene Zutaten. Zu den Infos gehören auch Hinweise für besondere Ernährungsgewohnheiten (z. B. vegetarische oder vegane Ernährung). Auch das Vorhandensein von Allergenen (z. B. Nüsse, Ei, Soja) oder Unverträglichkeiten auslösenden Inhaltsstoffen (z. B.Gluten, Milchzucker) wird aufgeführt.

Die Daten stammen aus einer Datenbank der in Deutschland verfügbaren Lebensmittel, in der derzeit rund 300.000 Produkte und 33.000 Zutaten verzeichnet sind. Als wissenschaftliche Grundlage dient der „Nutri-Score“. Natürlich gibt es in Deutschland sehr viel mehr Produkte, deren Inhaltsstoffe aber von den Herstellern nicht in einer zentralen Datenbank zur Verfügung gestellt werden. Deswegen appellieren die Forscher auch an die Lebensmittelindustrie, sich zur Einführung des Nutri-Score auf der Verpackung durchzuringen.

„Mit der nutriCARD-App gelingt uns ein Brückenschlag von der Forschung zum Verbraucher“, sagt Clustersprecher Prof. Dr. Stefan Lorkowski von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. „So wird das Handy zum mobilen Ernährungsberater.“

Die App ist unter dem Namen „nutriCARD – gesünder essen“ ab sofort kostenlos im Apple App-Store erhältlich. Eine Android-Version ist in Vorbereitung.

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