Mobile Technologien sind die Lieblinge des Handels.

Jamf hat ermittelt, wie es der stationäre Handel mit mobilen Technologien hält.

Eine internationale Studie untersucht die Trends und Herausforderungen beim Einsatz von mobilen Technologien im stationären Handel. „Mobile“ ist im Handel definitiv angekommen, das lässt sich als Fazit schon einmal festhalten.

Für die Studie hat das Unternehmen Jamf, das sich auf das Management von Apple-Geräten spezialisiert hat, 700 IT-Entscheidern aus dem Einzelhandel befragt. Die Befragungen wurden in Deutschland, den USA, Großbritannien, Japan, Frankreich und Australien im Zeitraum von Mai bis Juni 2019 durchgeführt.

Mobile Technologien spielen im stationären Handel inzwischen eine wichtige Rolle. 99 Prozent der befragten Handelsunternehmen haben wenigstens eine mobile Komponente in ihren Filialen implementiert. Die drei am häufigsten verwendeten mobilen Technologien sind gemäß der Studie kostenloses WLAN (79 Prozent), unternehmenseigene mobile Geräte für die Mitarbeiter (71 Prozent) und Mobilgeräte für den Point of Sale (65 Prozent).

Diese Technologien setzen stationäre Händler am häufigsten ein. (Copyright Jamf)

Die aktuelle Verbreitung mobiler Technik in den Geschäften ist somit bereits hoch, der Handel will aber noch weiter investieren. Zwei Drittel der Studienteilnehmer gaben an, den Anteil mobiler Technologien künftig signifikant erhöhen zu wollen. Am häufigsten wurden in diesem Zusammenhang Augmented Reality, Virtual Reality sowie Mobilgeräte zur Unterstützung von RFID-Systemen genannt.

Der geplante Ausbau liegt auch an der Zufriedenheit der Händler mit mobilen Technologien. 91 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, dass mobile Technologien den Verkaufsprozess rationalisiert und dadurch den Umsatz erhöht haben. Bereiche, die laut Studie am meisten davon profitieren, sind die Bestandsplanung und -verwaltung, der Point-of-Sale sowie die Kundenzufriedenheit.

Konkrete Vorteile beim Einsatz sehen die Händler in der Verbesserung der Kundenzufriedenheit (58 Prozent). Vorteilhaft wird auch die Möglichkeit gesehen, Kunden virtuell Artikel zu zeigen, die nicht auf Lager sind (52 Prozent).

Die Händler setzen beim Einsatz gern auf Geräte von Apple. 76 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass diese im Einzelhandel mehr Nutzen bringen, als Windows oder Android. Für Apple sprechen demnach Haltbarkeit, einfache Handhabung und schnelle Implementierung.

Die Studie ist kostenlos als E-Book abrufbar.

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