Neue Möglichkeiten in iOS 13 für Augmented Reality.

Immersiver sollen die AR-Erlebnisse mit Apples neuem ARKit werden. (Foto: Apple)

Das Betriebssystem iOS 13 bringt auch eine Menge neuer Möglichkeiten für die Entwickler von Apps, die Augmented Reality einsetzen wollen. Apple spendiert ARKit viele Optionen, die das Erlebnis der erweiterten Realität für den Nutzer noch überzeugender gestalten wird.

Nachdem iOS 13 jetzt in die öffentlichen Betaversionen geht, ist es jetzt an der Zeit, sich auch die Neuerungen von ARKit 3 anzusehen. Hier hat Apple eine Menge Details verändert, die das Erlebnis von Augmented Reality verbessern.

Eine der wesentlichsten Änderungen von ARKIt 3 besteht in der Möglichkeit, auf Menschen und deren Bewegungen in der AR-Umgebung zu reagieren. Damit soll das Erleben für den Nutzer noch immersiver werden.

Realistischere Bewegungen, räumliche Tiefe und die Reaktion auf Bewegungen der Nutzer sind wesentliche Änderungen. (Foto: Apple)
  • People Occlusion: Ermöglicht, dass Menschen virtuelle Objekte verdecken, wenn diese von der Konstruktion tatsächlich hinter der Person angeordnet sind. Die Szenerie erhält damit mehr Tiefe.
  • Motion Capture: Damit können menschliche Bewegungen auf virtuelle Objekte übertragen werden. So lassen sich Objekte realistischer bewegen und auch virtuelle Figuren in einer AR-Umgebung sollen damit mehr Realismus erhalten.
  • Multiple Facetracking: Bisher konnte ARKit nur auf das Gesicht einer Person reagieren. Jetzt werden bis zu drei Personen über die Kamera erkannt. Jeder Person wird eine eigene ID verliehen, die auch bei räumlicher Verlagerung erhalten bleibt. Dank der Gesichtserkennung von Apple kann die Person auch die Umgebung verlassen und wird erneut erkannt, wenn sie wieder in das Aufnahmefeld der Kamera tritt.
  • Front- und Back-Kamera: In ARKit 3 können die beiden Bilder aus Front- und Back-Kamera gemeinsam ausgewertet und genutzt werden. Das wird ganz neue Erlebniswelten schaffen.

Lang ist die Liste von kleineren Detailverbesserungen. Beispielsweise erhalten virtuelle Objekte eine Bewegungsunschärfe, wenn sich die Kamera bewegt. Die aktuelle Beleuchtungssituation wird ebenfalls besser berücksichtigt. Auch dadurch werden die virtuellen Erlebnisse überzeugender.

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