Location-based-Targeting wirkt bei jüngeren Zielgruppen nicht.

Location-based-Targeting kommt bei jungen Zielgruppen eher schlecht an.

Der Rabattgutschein, der auf dem Smartphone sichtbar wird, wenn der Kunde sich in der Nähe eines Ladens befindet, ist ein Klassiker unter den Beispielen für ortsbezogene Werbung. Diese mobilen Werbeformen kommen bei jüngeren Zielgruppen aber nur bedingt an, wie eine Umfrage von Appinio und Adzine zeigt.

Die jungen Leute zeigen sich in der Umfrage durchaus aufgeklärt und meinen zu wissen, wie Online-Werbung funktioniert. So ist 89 Prozent der Befragten bewusst, dass die Anzeigen auf dem eigenen Surfverhalten basieren. Ortsbezogene Werbung muss dagegen für mehr als ein Viertel (26 Prozent) wie Hexenwerk sein. Denn dass die mobilen Anzeigen auf die Bewegungsdaten Bezug nehmen können, war ihnen nicht bekannt. Bei den 16- bis 17-Jährigen ist das ein Drittel.

Ortsbezogene Werbung kommt nicht gut an.

Wie die Umfrage nun belegt, kommt bei den jüngeren Zielgruppen Location-based-Targeting nicht besonders gut an. 41 Prozent der 16- bis 24-Jährigen sind nicht bereit, aufgrund einer mobilen Werbeanzeige mit Rabattgutschein einen in der Nähe gelegenen Laden aufzusuchen. Dabei spielt es auch keine Rolle, wie hoch die Vergünstigung ausfällt oder ob der Händler bekannt ist.

Die Bereitschaft aufgrund einer mobilen Werbeanzeige in ein Ladengeschäft zu gehen, nimmt mit steigendem Alter zu.

Die Bereitschaft dazu, auf solche Anzeigen zu reagieren, nimmt mit dem Alter zu. Mehr als jeder zweite Befragte in den Altersgruppen 25 bis 34 und 35 bis 44 Jahre (53 und 55 Prozent) gibt an, aufgrund der Werbung das Geschäft zu besuchen, wenn sie dem Anbieter Sympathien entgegenbringen.

Akzeptanz, wenn die Werbung selbstbestimmt ausgespielt wird.

Die Befragten akzeptieren ortsbezogene Werbung auf dem Smartphone am ehesten, wenn sie selbst über die Datenfreigabe entscheiden könnten (37 Prozent). Für jeden Fünften wäre es akzeptabel, wenn seine Bewegungsdaten anonym verwendet werden, für knapp ein Fünftel (19 Prozent) müsste die Werbung interessante Angebote enthalten. Ein Viertel gibt an, gar keine Online-Werbung sehen zu wollen.

37 Prozent der Befragten würden Werbung auf dem Smartphone akzeptieren, die auf Bewegungsdaten basiert, wenn sie selbst über die Datenfreigabe entscheiden könnten.

Für die Trendumfrage wurden 502 Deutsche zwischen 16 und 44 Jahren im Mai 2019 befragt.

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