Jisp will per App den stationären Handel auf die nächste Stufe heben.

Mit App und RFID-Stickern will Jisp dem Handel eine preiswerte Möglichkeit anbieten, technologisch aufzurüsten. (Foto: Jisp)

Neben vielen anderen Herausforderungen kämpft der klassische Handel aktuell mit zwei Problemzonen: Personalkosten und Kassenzone. Für beide Herausforderungen will das britische Startup Jisp eine Lösung gefunden haben.

Der Handel spürt das Wachstum des Online-Shoppings deutlich. Es kommen weniger Kunden in die Geschäfte, was gerade beim Personal den Kostendruck erhöht. Das führt unmittelbar zur Kassenzone. Zahlreiche Untersuchungen kommen immer wieder zum gleichen Ergebnis. Das Warten in der Schlange vor der Kasse empfinden die Kunden als ärgerlich. Und wer zu lange wartet, kommt möglicherweise nie wieder. Übernimmt der Kunde das Kassieren selbst, hat er das Gefühl, schneller voranzukommen. Und dem Händler bietet sich die Möglichkeit, Kassenpersonal einzusparen.

Genau hier setzt das britische Unternehmen Jisp an. Es wendet sich mit seiner Lösung an solche Händler, die keine riesigen Budgets haben, um eigene Lösungen zu entwickeln, wie das Amazon beispielsweise mit seinen Stores „Amazon Go“ getan hat. Hier nehmen sich die Kunden die Produkte einfach aus dem Regal und müssen weder die Produkte scannen, noch an einer Kasse warten. Gerade kleinere und mittelständische Händler haben auch nicht die finanziellen Möglichkeiten, ihre internen System im Laden (Kasse, Warenwirtschaft etc.) nach Belieben auszutauschen.

Die Lösung von Jisp basiert auf einer eigenen App. Sie übernimmt die Rolle einer zentralen Einkaufshilfe für alle Händler, die den Dienst nutzen wollen. Dabei bleiben die Geschäfte und Marken immer noch erkennbar.

Das Gegenstück zu diesem „Tap&Go“-System bilden RFID-Sticker, die einfach neben die Produkte ans Regal geklebt werden. Es müssen keine zusätzlichen und teuren Änderungen an der Infrastruktur innerhalb des Ladens vorgenommen werden. Der Kunde holt sich über die Sticker weitere Informationen zum Produkt und „legt“ so die gewünschte Anzahl seinen Warenkorb. Und das geht deutlich schneller, als sich in eine Schlange einzureihen.

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