Vom Nebenprojekt zur erfolgreichen App: die smarte Einkaufsliste Überliste.

Die Firma Binaere Bauten aus Berlin plant seit 2008 solide Softwarearchitekturen für Kunden und verfolgt dabei die Philosophie des Weimarer Bauhaus: Elegant und schlicht, Form folgt Funktion. Mit ihrem Nebenprojekt Überliste beweist die Firma, dass sie auch Apps mit Blick auf Endverbraucher erfolgreich launchen kann.

Überliste ist eine Einkaufslisten-App, die einen großen Wert auf Reduziertheit und Simplizität legt. Die intelligente Einkaufsliste basiert dabei nicht nur auf Designphilosophie und jahrelanger Erfahrung, sondern auch auf einer Kooperation von Festangestellten und Werkstudenten. Wir haben mit Joseph Tschörner von Binaere Bauten gesprochen und mehr über die App und ihre Macher erfahren.

Es gibt keinen Haken

Die App Überliste ist seit dem vergangenen Herbst als App für iOS erhältlich – vollkommen kostenfrei und werbefrei – und verfügt über ein breites Spektrum an Funktionen. Mit Überliste zeigt Binaere Bauten vor allen Dingen, was das Unternehmen kann und bietet Mehrwert für Endverbraucher in einem sehr aktiven Segment des Marktes. Im Gegensatz zu vielen gewinnorientierten Konkurrenten gibt es für Überliste kein Geschäftsmodell und keine Gewinnabsicht. Die persönlichen Daten der Nutzer werden nicht verwertet oder für Werbezwecke an Drittanbieter weitergegeben.

In diesem idealistischen Ansatz spiegelt sich die Unternehmenspolitik von Binaere Bauten wieder: „Trotz Wachstumsabsichten, verlieren wir nie unsere wichtigen Werte: Direkte Kommunikation, Verantwortungsbewusstsein und das Bekenntnis zu funktionalem Design.“, sagt Joseph Tschörner, der Presseverantwortliche der Firma.

Derzeit feilen die Macher an der Android-Version, die noch im Sommer 2019 launchen soll. Dementsprechend viel Arbeit fließt in die Entwicklungszeit und das Bugfixing. Die große Auswahl an Einkaufslisten-Apps macht die Vermarktung und Sichtbarkeit auf dem Markt schwerer, aber Überliste besticht durch absolute Werbefreiheit und eine gekonnte Gratwanderung zwischen Funktionalität und reduziertem Design. „Schön ist, was funktioniert“, zitiert Tschörner die Philosophie des Bauhauses dazu.

Alles über die Überliste

Überliste bietet seinen Benutzern zuallerst die Möglichkeit, eine Einkaufsliste zu erstellen. Dabei liegt eine eigene Datenbank zugrunde, in der über 3.000 Nahrungsmittel und andere Artikel zu finden sind. Wem das nicht genügt, kann eigene Produkte erstellen und hinzufügen. Diese lassen sich über eine Sortierungsfunktion kategorisieren, außerdem lassen sich Mengenangaben und verschiedene Verpackungskategorien wählen. Über die Einkaufshistorie lassen sich frühere Einkäufe ganz einfach in die aktuelle Einkaufsliste holen.

Weil das Hinzufügen und Verwalten auf dem Smartphone schonmal länger dauern kann, lässt sich die Überliste auch vom Computer her aufrufen und bedienen: Mit Maus und Tastatur lassen sich solche komplexeren Operationen dann viel schnell durchführen und über den Account mit dem Smartphone synchronisieren. Synchronisation wird insgesamt großgeschrieben. So werden Veränderungen in Echtzeit auf mehreren Geräten gleichzeitig ermöglicht: Das ist vor allem dann nützlich, wenn der Partnerin zuhause noch etwas einfällt, während der Partner bereits im Supermarkt steht.

Mehr U-Boote von Binaere Bauten?

Ein U-Boot-Projekt nennt man, wenn Angestellte sich nach Feierabend noch zusammensetzen und an einer eigenen Geschäftsidee arbeiten, die sich, oft auch gegen den Willen der Arbeitgeber, irgendwann selbstständig macht. Bei Binaere Bauten ist diese Mentalität allerdings Teil der Unternehmens-DNA. Ein Großteil der Mitarbeiter sind Werkstudenten aus den Bereichen Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Medieninformatik, verrät Tschörner: „Für die hat ein Studium natürlich Priorität.“ Dementsprechend arbeiten sie vor allem erstmal an Projekten, an denen sie lernen und sich entwickeln können. Überliste als erstes selbstständiges Produkt, das aus der Firma heraus entsteht, ist ein Beweis für den Erfolg des Werkstudentenprogrammes und der Kultur des Unternehmens. „Natürlich wollen wir weitere solche Projekte machen, gerade fließt aber noch viel Arbeit in die Überliste“, sagt Tschörner.

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