Was Unternehmen 2019 über Instagram wissen müssen.

Instagram verändert sich ständig. Von Algorithmen-Updates bis hin zu neuen Best-Practices-Theorien ist es schwierig, den Überblick über alles zu behalten, was mit der Plattform zu tun hat. Hubspot und die Analytics-Experten von Mention haben nun gemeinsam eine Instagram-Analyse erstellt die zeigt, wie Unternehmen die Plattform nutzen können und was sie wissen sollten, um die Nase vorn zu haben.

Über 48 Millionen Instagram-Posts wurden analysiert

Bei der Analyse von 48.065.694 Instagram-Posts und 306.278 der Top-Nutzer beobachteten Hubspot und Mention verschiedene Trends in Bezug auf Engagement-Raten, Hashtags etc., die sowohl für Marken als auch für Vermarkter wichtig sind.

Hier sind die wichtigsten Ergebnisse:

  • Videobeiträge erhalten 2x mehr Kommentare als andere Arten von Beiträgen.
  • Das Markieren von mehr als 5 Benutzern in einem Beitrag erhöht nicht die Interaktionen.
  • Der durchschnittliche Instagram-Post enthält 1,014402684 Hashtags.
  • 46,6% der Instagram-Benutzer haben weniger als 1000 Follower.

Mehr als 80 Prozent der Unternehmen betrachten die Engagement-Rate als die wichtigste Kennzahl und streben eine Steigerung an. Nun lässt man sich gerne durch Erfolgsmeldungen anderer in die Irre führen, ab wie viel Likes ein Post erfolgreich ist. 

Unter Berücksichtigung der Beiträge von sehr starken Profilen erhält der durchschnittliche Instagram-Post 100,34 Kommentare. Tatsächlich erhielten Videobeiträge im Durchschnitt etwa doppelt so viele Kommentare wie statische Bildposts. Rechnet man jedoch viral-gehende Beiträge heraus, kommt Hubspot auf eine Medianzahl von weniger als 4 Kommentaren pro Videobeitrag. Trotzdem gilt auch hier wie bei Facebook der eindeutige Trend, dass Videos mehr Aufmerksamkeit erzeugen. 

Weniger ist mehr #Hashtags

Nach den aktuellen Ergebnissen schaden zu viele Hashtags eher, als dass sie helfen. Zwar werden bis zu 30 Hashtags durch Instagram zugelassen, aber das auszunutzen ist in der Praxis nicht sinnvoll. Es kommt letztlich auf die Relevanz an. Inhaltlich schlechte oder mittelmäßige Beiträge werden durch mehr Hashtags eben nicht besser. Außerdem sind die Nutzer auch gegenüber Hashtags etwas abgestumpft. 

Ist taggen sinnvoll?

Das sogenannte taggen, also das markieren von anderen Nutzern im Post, wird zumindest immer beliebter. Waren im Vorjahr noch 72 Prozent der Posts ohne markierte Personen, sind es nun nur noch 40 Prozent. Auch hier gilt wieder, es nicht zu übertreiben. Die Studie empfiehlt, maximal 5 Personen zu markieren. Wer es selbst schon einmal erlebt hat, kennt das ja: man bekommt die Nachricht, dass man irgendwo getaggt wurde, und findet sich selbst dort dann kaum unter der Vielzahl der Markierungen wieder. Da hat man auch keine Lust mehr, etwas zu kommentieren oder zu liken. Gezieltes und relevantes Tagging ist aber durchaus sinnvoll.

Anzahl der Follower und Influencer-Marketing

46,6 Prozent der Instagram-Benutzer haben weniger als 1.000 Follower. Weitere 33,5% der Nutzer haben zwischen 1.000-10.000 Follower. Schließlich haben nur 9,8% 10.000-50.000 und 2,7% 50.000-100.000 Anhänger. Es gibt also keinen Grund zur Aufregung, wenn man einen kleinen, dafür aber gepflegten und aktiven Account hat. 

Um die Zahl der Follower zu erhöhen, greifen immer mehr Unternehmen auf Influencer-Marketing zurück. Im Jahr 2017 haben Marken bereits 1 Milliarde Dollar für Influencer allein auf Instagram ausgegeben. Basierend auf einer Studie von Linqia ist die Mehrheit der Vermarkter bereit, zwischen 25.000 und 100.000 Dollar dafür auszugeben. Dies ist potenziell mehr, als die meisten für traditionelle Marketingformen wie E-Mail, Search und bezahlte Social-Media-Werbung ausgeben würden.

Die großen Influencer-Accounts mit über 1 Million Follower sind natürlich recht kostenintensiv. Aber es geht auch eine Nummer kleiner: Mikroinfluencer machen 2,7% der gesamten Instagram-Benutzer aus und haben typischerweise zwischen 50.000 und 100.000 Follower. Sie ziehen trotz ihrer geringeren Follower „tatsächlich viel höhere Engagement- und Konversionsraten an als sehr einflussreiche Nutzer“. (Adweek). Dabei sind sie nicht nur kostengünstiger sondern auch häufig glaubwürdiger und engagierter.

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