Köpfe der Mobilbranche: Bruno Ginnuth von CleverShuttle.

Bruno Ginnuth (Foto: CleverShuttle – Finn Fredeweß)

Er ist einer der Gründer von „Deutschlands grünstem Fahrdienst“ (mobilbranche.de berichtete): Bruno Ginnuth, CEO von CleverShuttle. Vor fünf Jahren gründete er mit seinen Schulfreunden Jan Hofmann und Slava Tschurilin das App-basierte Ridepooling-Startup, das seine Fahrgäste durch immer mehr Städte emissionsfrei chauffiert und zum Taxi-Schreck avanciert. Inzwischen gehört CleverShuttle mehrheitlich zur Deutschen Bahn. Über eine Million Fahrgäste konnte CleverShuttle seit 2014 zählen, die Nutzerzahlen wachsen stetig. „Ich will von A nach B reisen, ohne drei verschiedene Apps nutzen zu müssen“, sagt Bruno. In unserem Fragebogen verrät er außerdem, wer seine Vorbilder sind und welches Handy einen besseren Akku hat als sein Aktuelles.

mobilbranche.de: Was war Dein erstes Handy?

Siemens C25 (Bild: timak/Wikipedia)

Bruno Ginnuth: Siemens C25 – der Akku hat damals länger gehalten als der von meinem Handy heute.

mobilbranche.de: Was ist aus Deiner Sicht besser: Android oder iOS und warum?

Bruno Ginnuth: Auf jeden Fall Android. Es bietet mir mehr Freiheiten, mehr Flexibilität als das geschlossene System von Apple.

mobilbranche.de: Welche drei Apps willst Du auf Deinem Homescreen nicht mehr vermissen?

Bruno Ginnuth: CleverShuttle, Whatsapp & DB Navigator.

mobilbranche.de: Stichwort Mobile Advertising: Was war für Dich die beste Werbung ever?

Bruno Ginnuth: Ever ist schwierig. Spontan fällt mir jetzt nur das Video zum Launch des P30 Pro ein. Da hat einfach alles gepasst und der Schluss hat mich zum Schmunzeln gebracht.

mobilbranche.de: Und was war für Dich die schlechteste mobile Anzeige?

Bruno Ginnuth: Anzeigen, die schlecht gemacht und nicht für Mobile ausgelegt sind. Diese Fälle verdränge ich aber konsequent und kann deswegen auch kein Beispiel nennen.

mobilbranche.de: Hast Du Mobile-Vorbilder? Wenn ja: welche?

Bruno Ginnuth: Konkret zu Mobile fallen mir da keine ein. Allgemein sind für mich die Menschen Vorbilder, die den Mut haben, ihre Ideen und Visionen trotz anfänglicher Schwierigkeiten weiter zu verfolgen und umzusetzen.

mobilbranche.de: Wie beschreibt Deine Mutter Deinen Job?

Bruno Ginnuth: Bruno macht mit CleverShuttle einen Fahrdienst, welcher gut für die Stadt ist!

mobilbranche.de: Ist Dein Job für Dich Beruf oder Berufung?

Bruno Ginnuth: Berufung. CleverShuttle gibt es mittlerweile seit rund fünf Jahren. Ich kann und vor allem möchte ich mir keinen anderen Job vorstellen.

mobilbranche.de: Wie stehst Du zu Mobile Payment?

Bruno Ginnuth: Es macht das Leben an der Supermarktkasse einfacher. Wenn es die Möglichkeit gibt, zahle ich mobil.

mobilbranche.de: Wann bzw. wo vermisst Du Mobile in Deinem Alltag, sprich: wo siehst Du noch Entwicklungspotenzial?

Bruno Ginnuth: Ich würde mir eine bessere Integration der verschiedenen Anbieter wünschen. Stichwort: Mobility-as-a-Service. Ich will von A nach B reisen, ohne drei verschiedene Apps nutzen zu müssen.

mobilbranche.de: Mobile in 5 Jahren: was ist verschwunden, was hat sich durchgesetzt?

Bruno Ginnuth: Anbieter oder Plattformen verschwinden, die weiter darauf beharren, nur eine isolierte Dienstleistung anzubieten anstatt übergreifend und integriert zu denken. CleverShuttle etabliert sich als umfassende Mobility-Plattform und ist tief in den ÖPNV integriert.

mobibranche.de: Vielen Dank für die spannenden Antworten!

Lesen Sie auch die vorherigen Fragebögen unserer Serie “Köpfe der Mobilbranche”.

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