Epson gibt Augmented Reality eine weitere Chance.

von Stephan Lamprecht am 15.Mai 2019 in Augmented Reality, News

Augmented Reality will Epson mit seinen neuen Einsteigermodellen erschwinglicher machen. (Foto: Epson)

Mit der Produktlinie Moverio gehört Epson, in Deutschland für seine Drucker und Scanner bekannt, zu den Pionieren bei Augmented Reality. Die erste smarte Brille des Herstellers ist unter diesem Label bereits 2011 erschienen, noch vor „Google Smart Glass“ oder der Hololens von Microsoft. Jetzt unternimmt der Hersteller einen neuen Anlauf, den Markt weiter anzuschieben.

Beim neuen Modell BT-30C verzichtet Epson auf die bisher gewohnten eigenen Hardware-Controller auf Android-Basis. Stattdessen wird die Brille per USB-C mit einem Smartphone oder einem Windows-PC verbunden. Für das Design konnte Epson zwar bereits einen Preis einheimsen, allerdings ist die Brille mit fast 100 Gramm Gewicht für das permanente Tragen im Alltag doch noch reichlich schwer. Dafür ist die Brille gegenüber Hololens oder Magic Leap erschwinglich. In den USA sollen die Kunden die ersten Brillen ab Juni zum Preis von 499 Dollar bestellen können.

Die smarte Brille wird per USB-C mit einem Smartphone oder PC verbunden. (Foto: Epson)

Das preiswerte Modell will Epson als einen Schritt verstanden wissen, Augmented Reality direkt bei den Konsumenten stärker zu platzieren. Es gibt durchaus Einsatzgebiete für die temporäre Nutzung einer solchen Brille: Damit können etwa Drohnen-Piloten den Videofeed ihres Fluggeräts sehen, um eine bessere räumliche Sicht zu erhalten. In Theatern oder Museen lassen sich zusätzliche Informationen oder Untertitel einblenden. Eingesetzt werden kann die Brille auch am Arbeitsplatz, beispielsweise in Call-Centern. So haben die Mitarbeiter die Hände frei, können aber noch weitere Anwendungen betrachten und steuern. Die Projektion der Gläser kann bis zu drei Anwendungen umfassen, zwischen deren Bildschirmen der Nutzer einfach durch das Drehen des Kopfes wechselt.

Im Mainstream wird Epson mit der Brille wahrscheinlich nicht ankommen, aber die Technologie, der Microsoft, Apple und Google großes Potential einräumen, wird damit ein Stück erschwinglicher.

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