Wie Mammut per NFC und Apps zum „Digital Leader“ in der Sportbranche werden will.

App und NFC-Chips sind die technischen Bausteine für das Ziel, eine Plattform für die Kunden zu schaffen.

Klare Sache: Die Produkte von Alpinausrüster Mammut sind kein Kinderkram. Airbags für den Tiefschnee und Lawinensuchgeräte brauchen schließlich nur Sportler, die abseits der abgesperrten Pisten unterwegs sind. Das Unternehmen aus der Schweiz hat aber auch Wanderschuhe und Freizeitschuhe im Programm. Doch die Produkte, die ihren Preis haben und auf Qualität setzen, kaufen sich die Kunden nun auch nicht gerade jede Woche wieder. Es kommt also darauf an, die Konsumenten an sich zu binden. Und das versuchen aktuell alle großen Player in der Sportartikelbranche.

Während andere Unternehmen noch darüber nachdenken, was „smarte Kleidung“ eigentlich sein kann, will Mammut darauf eine Antwort gefunden haben. „Mammut Connect“ heißt der Ansatz, der auf NFC und Apps setzt.

In ausgewählten Produkten ist ein NFC-Chip eingenäht. Über diesen kann der Fachhändler beispielsweise weitergehende Informationen abrufen, um diese direkt im Laden für die Beratung zu benutzen. Sie hilft indes auch dem Kunden, um sich Details zu dem Stück in Erfahrung zu bringen.

Das ist indes nicht der einzige Ansatz. Mit der Kombination aus NFC und App will Mammut auch eine Gemeinschaft aufbauen, zur Plattform für Begeisterte des alpinen Sports werden. Über die App will Mammut beispielsweise auch Garantieverlängerungen abwickeln können.

Die App, die ab sofort in den Stores von Apple und Google zur Verfügung steht, verfügt über die drei Hauptbereiche Produkte, Activity und Inspiration. Ab kommenden Monat sollen die Nutzer ihre Aktivitäten in einer Art von Tagebuch mit anderen teilen können. Inspiration dagegen setzt auf Inhalte, die auch auf der Website von Mammut ausgespielt werden. Das Scannen der Produkte bietet nicht nur zusätzliche Infos und die Freischaltung besonderer Services. Der NFC-Chip ist auch Garant für die Echtheit des Produkts.

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