Köpfe der Mobilbranche: Ayk Odabasyan von Appmatics.

„Grundsätzlich hätte ich nichts dagegen, wenn die Smartphones eher wieder in den Hintergrund rücken“, sagt Ayk Odabasyan, Gründer und Geschäftsführer der Appmatics GmbH, dem Spezialisten für App-Testing und -Qualitätssicherung aus Köln. Der Diplom-Volkswirt und Kommunikationswirt begann seine Laufbahn 2000 in einer klassischen Werbeagentur. Danach folgten viele Jahre im Gaming der Turtle Entertainment GmbH. Seit 2010 verantwortete er den Innovationsbereich von simyo als Produkt-Manager, bevor der Appmatics gründete. Im Fragebogen von Mobilbranche verrät Ayk Odabasyan, wer die beste mobile Werbung macht und was er von den neuen OS-Sperren von Apple hält.

mobilbranche.de: Was war Dein erstes Handy?

Ayk Odabasyan: Ein Ericsson 388 – das muss 1996 gewesen sein.

mobilbranche.de: Was ist aus Deiner Sicht besser: Android oder iOS und warum?

Ayk Odabasyan: Besser oder schlechter kann man nicht sagen – iOS passt eher zu mir, weil ich mehr Ordnung in der Nutzung brauche, dafür auch Einschränkungen hinnehme. Und ich schätze das klare Design der Devices.

mobilbranche.de: Welche drei Apps willst Du auf Deinem Homescreen nicht mehr vermissen?

Ayk Odabasyan: Youtube, Shazam und den Regen-Radar von WetterOnline.

mobilbranche.de: Stichwort Mobile Advertising: Was war für Dich die beste Werbung ever?

Ayk Odabasyan: Alle Ads von bam! interactive.

mobilbranche.de: Und was war für Dich die schlechteste mobile Anzeige?

Ayk Odabasyan: Kann ich gar nicht sagen.

mobilbranche.de: Hast Du Mobile-Vorbilder? Wenn ja: welche?

Ayk Odabasyan: Da fällt mir nur Steve Jobs ein. Den finde ich auch gut, aber Vorbild wäre zu viel des Guten 🙂

mobilbranche.de: Wie beschreibt Deine Mutter Deinen Job?

Ayk Odabasyan: Ich reise ständig im Zug durch Deutschland!

mobilbranche.de: Ist Dein Job für Dich Beruf oder Berufung?

Ayk Odabasyan: Beruf – auch wenn ich den Großteil meines Lebens im Job verbringe, liegt mein Fokus dennoch auf Familie und Freunden.

mobilbranche.de: Wie stehst Du zu Mobile Payment?

Ayk Odabasyan: Das ist längst überfällig. Die Kreditkarte hat es nicht geschafft Scheine und Kleingeld zu verbannen, und ich lege viel Hoffnung auf die Smartphones.

mobilbranche.de: Wann bzw. wo vermisst Du Mobile in Deinem Alltag, sprich: wo siehst Du noch Entwicklungspotenzial?

Ayk Odabasyan: Grundsätzlich hätte ich nichts dagegen, wenn die Smartphones eher wieder in den Hintergrund rücken. Ich sehe also Entwicklungspotential darin, verantwortungsbewusster mit der Zeit am Smartphone umzugehen. Nutzung beim Autofahren ist ein Thema und natürlich auch die ganzen Kids, die am Smartphone hängen. Apple hat ja bereits seit dem neuesten iOS Sperren für die Nutzung gebracht. Das ist schon mal ein guter Schritt.

mobilbranche.de: Mobile in 5 Jahren: was ist verschwunden, was hat sich durchgesetzt?

Ayk Odabasyan: Ich denke es wird wenig verschwinden. Dazu kommen werden wohl viel mehr Health-Lösungen und Kommunikation zu IoT wie Fahrzeuge, Haustüren und Kühlschränke.

mobilbranche.de: Vielen Dank für die spannenden Antworten!

Lesen Sie auch die vorherigen Fragebögen unserer Serie “Köpfe der Mobilbranche”.

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