McDonald’s testet Burger-Bestellung per App nun in 30 deutschen Restaurants.

Blick in ein “Restaurant der Zukunft” von McDonald’s am Frankfurter Flughafen (Bild: McDonald’s)

Langsamer Rollout: McDonald’s testet die schon vor längerem angekündigte Burger-Bestellung per App nun in 30 deutschen Restaurants. Bis Ende 2019 soll es das Angebot  dann in immerhin 900 der knapp 1.500 Filialen in Deutschland geben. Mit “Mobile Order and Pay”, wie die Smartphone-Bestellung im Konzern genannt wird, will McDonald’s dafür sorgen, einen Großteil seiner künftigen Kundentransaktionen zu digitalisieren. Mitarbeiter sollen seltener an der Kasse, dafür verstärkt im Service eingesetzt werden, berichtet Peer Schader bei holyEATS.

So sehen die bekannten Easy-Order-Terminals aus, deren Funktionen nun in die App wandern

Um das neue Angebot zu nutzen, können Kunden von unterwegs direkt auf dem Smartphone – ähnlich wie schon an “Easy Order”-Terminals in den Restaurants – die Bestellung selbst zusammenstellen, inklusive Saucen-Wahl, extra Käse oder Gürkchen-Entfernung. Ist man in der Nähe des Restaurants angekommen, bestätigt man dies in der App und wählt zwischen Bar- oder Kreditkartenzahlung. Erst dann landet die Bestellung in der Küche und kann kurz darauf heiß an der Theke abgeholt werden. Alternativ kann man sich auch an einen Tisch setzen und warten, dass das Essen gebracht wird. Ohne Schlange stehen zu müssen, beschreibt Linda Jessen für T-Online den Prozess.

Nicolas von Sobbe (rechts) auf der K5-Konferenz mit Moderator Jochen Krisch

McDonald’s-Manager Nicolas von Sobbe hatte bereits auf der K5-Konferenz im Juli Einblicke in das Thema Mobile bei McDonald’s gegeben. Wichtige Erkenntnis damals: „Unsere Restaurants stecken voller Technologie“. Und kundenzentriert gedacht: „Immer mehr Kunden fragen uns heute, wieso kann ich nicht per App bestellen und dadurch Zeit sparen?“ Deshalb steckt McDonald’s momentan sehr viel Energie in seine App: Die App soll zum Herz eines Kundenbindungsprogramms (CRM) werden, personalisierte Angebote ermöglichen und bald auch eine Lieferung direkt an den Sitzplatz ermöglichen. „Dabei haben wir den App-Launch bewusst in zwei Schritte gegliedert: erst kamen die Offers (als Mobile Coupons), bald dann auch Mobile Payment. Mehrere Schritte funktionieren besser als ein einziger Big Bang“, so Nicolas von Sobbe im Juli in Berlin.

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