Neuer Smaato-Report zu Mobile Advertising: Spendings wachsen in Deutschland um 48 Prozent.

von Florian Treiß am 06.September 2018 in Mobile Advertising, News

Mobile Werbung weiter auf dem Vormarsch: Smaato sieht in seinem jetzt veröffentlichten „Global Trends in Mobile Advertising“-Report für das 1. Halbjahr 2018 einen weltweiten Gesamtanstieg der Ad-Requests auf seiner Plattform von 107 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2017. Mit einer Zunahme von 181 Prozent erlebte die Region Americas dabei das größte Wachstum an Ad-Requests.

In Deutschland selbst stiegen die Ausgaben für mobile Werbung laut Smaato um 48 Prozent. Interessant hierzulande: Im Unterschied zu den globalen Zahlen ist der Anteil der Ad-Ausgaben gegenüber Ad-Impressions nicht etwa bei iOS-Geräten höher, sondern bei Android-Geräten. Dies ist bemerkenswert und entspricht nicht der Beschreibung, die Smaato in anderen Regionen beobachtet. Insgesamt gesehen ist der Unterschied zwischen Ad-Ausgaben und Ad-Impressions aber nicht so groß.

„Smaato registrierte im ersten Halbjahr 2018 einen erheblichen Zuwachs im Hinblick auf Umfang und Nachfrage nach mobiler Werbung und das, obwohl die europäische Datenschutz-Regulierung für Unruhe in der Mobilbranche sorgt. Dies gilt insbesondere für In-App-Inventar, der am schnellsten wachsenden Kategorie“, sagt Ragnar Kruse, CEO und Co-Gründer von Smaato. „Unser Forschungsbericht zeigt auf, wo sich das Wachstum in diesem äußerst dynamischen, globalen Markt konzentriert und unterstützt Marken sowie Publisher dabei, ihre eigene Position im mobilen Bereich zu optimieren.“

Der mit Abstand am stärksten hemmende Faktor des 1. Halbjahres 2018 war die DSGVO, welche die Preise und die Nachfrage nach verschiedenen Inventartypen veränderte. Zwischen dem 25. Mai und 30. Juni stiegen beispielsweise die Ausgaben für DSGVO-konforme Impressions um das 6,5-Fache, weil immer mehr In-App-Publisher begonnen haben DSGVO-adäquates Inventar anzubieten. Forschungsergebnisse von Smaato zeigen zudem, dass die Nachfrage der Marken nach Impressions ohne Targeting in unmittelbarer Folge auf die DSGVO um 17 Prozent zunahm, während die Verfügbarkeit von Impressions mit Targeting rasant abnahm, da Publisher das Risiko gering halten wollten gegen die DSGVO zu verstoßen.

Der kostenlose Report „Global Trends in Mobile Advertising Report, H1 2018“ kann direkt bei Smaato bezogen werden.

Lesetipp

Arndt Groth ist seit September 2017 Präsident von Smaato.

Mit chinesischer Unterstützung auf Expansionskurs: Smaato, Anbieter eines Marktplatzes für In-App-Werbung, will sich künftig verstärkt dem Thema Retail Attribution widmen. Dabei geht es um die Messung des Offline-Abverkaufserfolgs im stationären Handel in Verbindung mit Mobile Advertising. „So können wir uns von einem reinen AdTech-Player zu einem Unternehmen mit umfangreicher Marketing-Technologie wandeln“, sagte Arndt Groth, Präsident von Smaato, Mitte Juli im exklusiven mobilbranche.de-Interview. 


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