In-App-Transaktionen steigen weltweit an.

von Stephan Lamprecht am 26.September 2018 in News

Der neue Report von Criteo liefert aktuelle Trends zum weltweiten digitalen Einkaufsverhalten der Konsumenten (Bild: Criteo)

Das Unternehmen Criteo hat seinen „Global Commerce Review“ für das zweite Quartal 2018 veröffentlicht. Dabei zeigt sich, dass die Konsumenten weiter in zunehmenden Maße über mobiles Web und Smartphone-Apps einkaufen.

Für seinen Report hat das Unternehmen individuelle Browsing- und Einkaufsdaten von über 5.000 Händlern in mehr als 80 Ländern gesammelt. Damit liefert der Report aktuelle Trends zum weltweiten digitalen Einkaufsverhalten.

Die Kunden kaufen demnach weiter zunehmend über mobile Anwendungen ein. Mobile-First wandelt sich anscheinend langsam aber sicher in Mobile-Only. In vielen Ländern machen mobile Transaktionen inzwischen über die Hälfte der Online‑Transaktionen aus: In Großbritannien und Japan sind es 55 Prozent, in Norwegen 57 Prozent. In Schweden erreicht ihr Anteil sogar 60 Prozent. In Deutschland sind es 50 Prozent.

Shopping-Apps schneiden bei der Conversion besser ab, wie Criteo herausgefunden hat.

Davon können insbesondere reine Online-Händler, also die Pure Player profitieren. Wie die Studienautoren betonen, nehmen in den meisten Ländern und Regionen insbesondere die Transaktionen aus Apps heraus zu.

Hier gibt es einen Zusammenhang zwischen Werbeleistung und Transaktionen. Händler, die ihre Shopping-App bewerben, steigern auch deutlich den Anteil der App-Transaktionen. Interessanterweise liegen bei der erfassten In‑App‑Nachfrage die Händler, die auch einen stationären Arm unterhalten, durchschnittlich hinter ihren reinen Online-Wettbewerbern. Weltweit dominiert mobile bei allen Händlern, die ihre Shopping-Apps bewerben. Criteo verzeichnete bei diesen einen Zuwachs der In-App-Transaktionen um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Reine Online-Händler, die ihre App bewerben, verzeichnen den höchsten Anteil der App‑Transaktionen: Ganze 31 Prozent der Transaktionen stammen hier aus dem In-App-Kanal. Händler, die sowohl online als auch stationär aktiv sind und eine Shopping-App bewerben, verzeichnen im Vergleich weniger In-App-Transaktionen (21 Prozent).

Der gesamte Report steht kostenfrei als PDF-Datei zur Verfügung.

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