Kritik: Mikrotargeting ist massenhafte Menschenrechtsverletzung und psychologische Waffe.

von Sebastian Beintker am 05.Juni 2018 in Mobile Advertising, Mobile Marketing, News, Social Media

Bei einer Anhörung zum Facebook-Datenskandal gestern im EU-Parlament wurde scharfe Kritik laut. Heise berichtet, dass  der US-Medienprofessor David Carroll illustrierte, wie Mikrotargeting zu „massenhaften Menschenrechtsverletzungen“ führe.

Am Beispiel von der Datenaffäre rund um Facebook und Cambridge Analytica zeigte Carroll, wie die Werbe- und die Social-Media-Industrie eine neue Form „psychologischer Waffen“ geschaffen habe. Damit verbunden sei u. a. die Produktion von falschen Inhalten und „Datenwäsche“ sowie schweren Datenverbrechen.

Die britische Datenschutzbeauftragte Elizabeth Denham plädierte für eine „ethische Pause“ bei Targeting-Maßnahmen und verhaltensbasierter Werbung. Gleichzeitig müsse eine genauere Kontrolle von Mikrotargeting-Prozesse erfolgen.

Weitere Informationen: EU-Facebook-Anhörung: Mikrotargeting gerät ins Kreuzfeuer der Kritik

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