Unsere Top 5 im Februar 2018: WhatsApp testet Payment, Pixel Art stürmt App Store, Facebook vergreist.

von Florian Treiß am 03.März 2018 in In eigener Sache, Trends & Analysen

Das waren unsere fünf beliebtesten Beiträge im Februar 2018:

WhatsApp Payments: In Indien ist das mobile Bezahlen mit dem Messenger nun möglich.
Vor vier Wochen hatte WhatsApp seine Business-Version ausgerollt und nun startet in Indien ohne große Vorankündigung der eigene mobile Bezahldienst WhatsApp Payments. Bereits seit einiger Zeit kreisten viele Mutmaßungen über eine Bezahlfunktion im Messenger mit dem grünen Logo. WhatsApp selbst gab und gibt sich wortkarg. Ein offizielles Statement zum nun gestarteten mobilen Bezahldienst WhatsApp Payments gibt es nicht. Das Wirtschaftsportal Business Insider geht deshalb zunächst von einer Testversion aus. Mit mehr als 200 Millionen aktiven Nutzern pro Tag ist Indien der größte Markt des Messengers.

Pixel Art App Analyse und BetrachtungPlay Store: Neue Nummer-eins-App Pixel Art trifft genau den Nerv der Zeit.
Malen nach Zahlen: Um mit einer App auf Platz eins der Charts zu landen, bedarf es mitunter nicht viel. Bei Pixel Art liegt es höchstwahrscheinlich gerade daran, dass die Menschen in einer immer komplexer werdenden Welt gezielt auf der Suche nach einfachen Dingen sind, die sie entschleunigen und mit Freude erfüllen. Farben und Zahlen – mehr ist es nicht. Oder doch? Hinter der Oberfläche der scheinbar so simplen, verpixelten Zeichen-App liegt ein ganzer Kosmos an tiefgründiger Wahrheit über unsere immer schneller werdende Welt und unsere menschlichen Sehnsüchte.

Seminar „Mobile Marketing für Filialisten“ am 15.3.2018 in Berlin.
Mobile Marketing für den stationären Handel: Klaus Polajner (IPG Mediabrands) zeigt in unserem Seminar „Mobile Marketing für Filialisten“ am 15. März 2018 in Berlin, wie Einzelhändler Mobile-Daten gezielt so einsetzen können, dass die Zahl der Kunden in den Filialen und die Umsätze steigen. Wir haben vorm Seminar auch ein Interview mit Klaus Polajner geführt. Darin sagt er: „Die Risiken der Digitalisierung haben die Chancen für den Einzelhandel in den Hintergrund rücken lassen. Zu den größten Herausforderungen zählt es, die wirklich passende Zielgruppe in das Geschäft zu bekommen und spontane Besucher zu loyalen Kunden zu konvertieren, die nachhaltige Umsätze generieren.“

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Durch neue Geräte und Services wie Wearables, Buy Buttons, Virtual Reality, Connected Cars oder das Internet der Dinge wird die Welt des Shoppings immer komplexer. Deshalb zeigen wir von Location Insider und commercetools in unserem neuen Whitepaper „Jenseits des Webshops“, wie Händler, Brands und Hersteller Chatbots, Voice & Co einsetzen und sich so von der traditionellen Webshop-Fokussierung lösen können.
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Microsoft startet Progressive Web Apps für Windows 10.
Den Grundstein für neue Wege legen: Microsoft treibt nun aktiv die Verbreitung von Progressive Web Apps (PWA) voran. Perspektivisch sollen sie vor den nativen Anwendungen zu den „Apps erster Klasse“ werden. Die Vorteile von progressiven Web-Anwendungen sind in der Mobilbranche bereits bekannt. Wie hilfreich PWAs sein können, illustrierte Benjamin Heisch, CEO von AppYourself, im vergangenen Oktober, als plötzlich zahlreiche seriöse Template-Apps für den Zugang zum App Store gesperrt wurden. Bei der Verwendung von PWAs würde solch ein Problem nicht auftreten, da sie unabhängiger sind. „Im Grunde handelt es sich um eine Website, die Eigenschaften einer nativen App vereint“ , so Heisch.

Grafik Facebook User werden immer älterFacebook vergreist: Die Nutzer werden im Durchschnitt immer älter.
Demografischer Wandel im Social Network: Während bei Teenagern Facebook immer unbeliebter wird, kommen immer mehr Ältere ins Netzwerk von Mark Zuckerberg. Das ist das Ergebnis des Social-Media-Atlas von Faktenkontor. Wie hip hatte doch alles angefangen. Als Idee in einer Studentenbude begonnen, wächst Facebook zum größten sozialen Netzwerk unserer Zeit. Doch der anfängliche Hip-Status – wie er sehr bildlich im Film The Social Network illustriert wird – schwindet merklich. Dieser Trend ist bereits seit geraumer Zeit wahrnehmbar. Junge Menschen (zum großen Teil Teenager) verlassen Facebook, weil dort plötzlich ihre Eltern oder sogar ihre Großeltern sind.

 


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