Vero: Der Prototyp für die nächste Generation von Social-Apps?

von Sebastian Beintker am 27.Februar 2018 in App Business, News, Social Media

Es gibt Social-Apps in großer Fülle. Von Facebook über Instagram bis hin zu Snapchat existieren viele Spielarten in der aktuellen App-Landschaft. Und plötzlich taucht eine Anwendung auf, die ein paar entscheidende Dinge ganz anders machen möchte. Ihr Name ist Vero und sie will offenkundig das echte Social-Network-Gefühl zurückbringen.

Der Name bedeutet übersetzt soviel wie „Wahrheit“. Die App Vero ist momentan in aller Munde. Warum? Weil sie das echte Feeling von sozialer Kommunikation in einem Netzwerk zurückbringen möchte – und zwar ganz ohne Werbung, riesige Datensammelei und heimlich arbeitenden Algorithmen.

Kritik an Facebook und Co.

In einem Manifest formuliert Vero die Kritik an Facebook und Co. Es wird der tiefe Wunsch der User nach einem echten sozialen Netzwerk illustriert. Im Zentrum sollen Freundschaften, gemeinsame Momente und geteilte Inhalte stehen. Bei den etablierten Social-Apps ist dies allerdings oftmals nicht der Fall. Die Interessen der User und der Plattformen kollidieren. Nutzer werden zu Followern degradiert und aufgrund ihrer Daten mit Werbung beschossen und manipuliert.

Freier Newsfeed ohne Werbung und Manipulation

Vero äußert für seine App ganz klar: „Es gibt keine Algorithmen und kein Datensammelei. Niemals.“ Der Newsfeed baut sich chronlogisch auf, ohne dass Vero selbst eingreift. Es können Textinhalte, Bilder, Videos und Musik eingebunden werden und auch Hastags sind vorhanden. Auch Kauffunktionen von empfohlenen Produkten direkt aus der App heraus, sind möglich. Momentan ist die Anwendung noch komplett kostenfrei. Dies bleibt sie aber nur bis zu einer Nutzer-Grenze von einer Million. Jeder weitere User muss dann einen kleinen (noch nicht näher bestimmten) Betrag entrichten.

Erste „Problemchen“?

Zur Zeit ist eine vermehrte Anmeldung wahrnehmbar. Einige User kritisieren, dass man bei der Anmeldung zwingend seine Telefonnummer angeben muss. Dies dient allerdings nur der Verifizierung und der Vorbeugung gegen Fake-Accounts. Zudem ist dieses Verfahren auch bei anderen Apps gängig (z. B. WhatsApp). Ein größeres Problem ist derzeit die Überlastung der Server, deren Performance scheinbar nicht auf den Run der User eingestellt ist.

Wir sind gespannt, wie sich die Sache weiterentwickelt. Die Ansätze sind interessant, der Weg bis auf Augenhöhe von Instagram und Facebook ist aber wahrscheinlich noch weit.

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