33,3 Milliarden Euro schwer: der deutsche App- und Smartphone-Markt 2018.

von Sebastian Beintker am 23.Februar 2018 in App Business, News, Studien

Mobile macht mobil: Noch immer ist kein Ende in Sicht. Der Markt rund um das Smartphone inklusive Apps und digitale Infrastrukturen ist ein Milliarden-Geschäft geworden. Bitkom gibt nun eine Markt-Prognose für 2018 ab. 33,3 Milliarden Euro soll das Geschäft rund um das Smartphone dieses Jahr erwirtschaften.

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„Smartphones haben unseren Alltag revolutioniert und ein eigenes Ökosystem geschaffen. Wohl noch nie in der Wirtschaftsgeschichte ist in so kurzer Zeit rund um einen einzelnen Gerätetyp ein so großer Markt entstanden“, sagte Bitkom-Präsidiumsmitglied Markus Haas. Und dabei wird das Smartphone bei vielen Menschen immer mehr zu einem zentralen Baustein ihres Lebens. Das Ökosystem rund um den mobilen Taschencomputer beziffert Bitkom für 2018 mit folgenden Werten:

  • 19,7 Milliarden Euro entfallen auf Daten- und Sprachdienste
  • 10,1 Milliarden Euro entfallen auf Smartphone-Geräte
  • 2 Milliarden Euro fließen in die Infrastruktur für mobiles Internet
  • 1,5 Milliarden Euro erwirtschaftet der App-Markt
  • = 33,3 Milliarden Euro

Daten- und Sprachdienste bekommen mehr Aufmerksamkeit

Es ist ganz klar zu sehen, dass allein die Daten- und Sprachdienste bereits 60 Prozent des Gesamtbetrags umfassen. Der Verkauf von Smartphones an sich wird im Vergleich zum Vorjahr relativ konstant bleiben. Bitkom verortet aber einen Trend hin zu hochwertigeren Geräten. Das könnte Herstellern wie Apple in die Karten spielen, die über eine steigende Marche mehr Profit generieren. Die Bereitschaft der Konsumenten, mehr Geld für Mobilgeräte auszugeben, ist allerdings an eine Bedingung gekoppelt. Smartphones müssen dafür auch besonders leistungsfähig und innovativ sein.

Die komplette Studie steht unter folgendem Link zum Lesen bereit: Smartphone-Markt: Konjunktur und Trends (Bitkom 2018)

Telefonieren verliert an Bedeutung

Am Vorabend des Mobile World Congress 2018 in Barcelona stellen aber auch andere Analysten ihre Ergebnisse ins Licht der Öffentlichkeit. Dabei kommen interessante Ergebnisse ans Tageslicht. Einer aktuellen Studie von Deloitte zufolge wird das Smartphone nicht mehr hauptsächlich für das Telefonieren genutzt. Sehr hoch im Kurs liegen dabei Social-Media- und Messaging-Apps. Besonders interessant ist dabei aktuell z. B. die klare Verschiebung von Altersgruppen innerhalb von Facebook.

„Das Smartphone ist in den letzten Jahren für die Deutschen zum ständigen Begleiter im Alltag geworden. Dank neuer Gerätefunktionen ist es längst schon nicht mehr nur ein Kommunikationsgerät, sondern hat ein universelles Einsatzspektrum entwickelt“, kommentiert Dr. Andreas Gentner, Partner und Leiter TMT EMEA bei Deloitte.

 

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