WeChat als Blaupause unserer mobilen Zukunft, Sanktionen gegen Facebook, Snapchat mit neuer Werbeform.

von Stephan Lamprecht am 03.Januar 2018 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

WeChat: In China übernimmt WeChat immer mehr die Funktion der zentralen Startseite für das Internet. Ob man mit Freunden chatten, einen Arzttermin vereinbaren oder im Supermarkt bezahlen will – all das geht mit der App. Möglicherweise eine Blaupause für unsere mobile Zukunft?
wuv.de

Facebook: Das Bundeskartellamt droht dem Unternehmen jetzt mit Sanktionen. Grund sei das Sammeln von Nutzerdaten ohne Wissen und Zustimmung der Betroffenen, darunter auch aus Drittquellen. Das sehen die Wettbewerbshüter als Missbrauch von Marktmacht. Die Behörde erwartet nun Vorschläge von Facebook zur Lösung des Konflikts.
spiegel.de

Snapchat: Lange hat Snapchat gezögert, sich überhaupt für Werbung zu öffnen. Und nun wechselt das Unternehmen in das andere Extrem. Treffen aktuelle Meldungen zu, dann wird dort gerade daran gearbeitet, Spots anzubieten, die erst nach Ablauf von drei Sekunden vom Nutzer übersprungen werden können.
adage.com

In-App-Käufe: Die Ausgaben für In-App-Käufe sind über die Weihnachtsfeiertage rasant angestiegen. Einen Zuwachs von 12,3 Prozent am 25. Dezember vermeldet das Unternehmen Sensor Tower Store Intelligence. In Zahlen ausgedrückt, haben die Nutzer 196 Mio Dollar in den US-App-Stores von Google und Apple ausgegeben.
pymnts.com

Lauschangriff: Nach verschiedenen Presseberichten haben mehr als 1.000 Apps eine Software mit dem Namen Alphonso installiert, die den Fernsehkonsum der Nutzer überwacht. Mit anderen Worten das interne Mikrofon zum Abhören nutzt. Ziel des Unternehmens, das mit seiner Datenerhebung in den Nutzungsbedingungen transparent umgeht, ist das Werbetracking. Allein 250 Spiele sollen im Play Store von Google davon betroffen sein.
t3n.de

– MITGEZÄHLT –

38 Prozent der Deutschen halten nichts von “Digital Detox”. Der Vorsatz, das mobile Gerät einmal bewusst auszuschalten, spielt ja gerade in den ersten Tagen eines neuen Jahres eine Rolle. 44 Prozent der Befragten sagten, sie hätten den bewussten Verzicht auf digitale Medien zumindest schon einmal probiert.
horizont.net

– DA WAR NOCH WAS –

“Die meisten Menschen sind im Internet komplett verloren, zwischen Sinn und Unsinn, versteckter Werbung und evidenzbasierter Medizin zu unterscheiden.”

Eckart von Hirschhausen will als Herausgeber das Gesundheitsmagazin „Stern gesund leben“ klar gegen “Dr. Google” positionieren.
horizont.net

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