Snapchats größte Fettnäpfchen, YouTube mit Offline-App, WeChat ist mehr als ein Hybrid.

von Anika Reker am 09.Februar 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Snapchats größte Fettnäpfchen: Rassismus-Vorwürfe aufgrund von gelben und schwarzen Gesichtsfiltern, eine dicke Klage des dritten Gründungsmitgliedes wegen Ideenklau, vier Mio geleakte Nutzerkonten und weitere Vorfälle würde Snap Inc. wohl gerne aus seiner Geschichte löschen. Leider vergisst die Realität nicht so schnell, wie die App es tut. Louise Matsakis hat die zehn peinlichsten Fehltritte des Konzerns in den letzten 3 Jahren gesammelt.
mashable.com

Einmal Youtube zum mitnehmen, bitte:  Über die frisch veröffentlichte App Youtube Go können Nutzer von unterwegs auf vorab heruntergeladene Videos zugreifen. Bereits im September hatte die Google-Tochter angekündigt, auf einen der am häufigsten geäußerten Wünsche von Youtube-Fans zu reagieren, die regelmäßig am Monatsende ohne Daten dastanden. Ein ähnliches Konzept verfolgt schon seit Jahren auch Dailyme aus Berlin.
googlewatchblog.de, futurezone.at

WeChat ist mehr als ein Hybrid aus Facebook und WhatsApp: Das stellte Evelin Chao während einer China-Reise fest. Sie beschreibt, wie es sich anfühlt, wenn berufliche Kommunikation in einer App stattfindet, in der die insgesamt 770 Mio Nutzer nicht nur GIFs von tanzenden Pferden und Geld verschicken, sondern auch Kinokarte und Flugticket bezahlen können.
fastcompany.com

Daten-Duo: Der Mobile-Advertising-Spezialist Adsquare zapft in Zukunft seine Daten aus einer ergiebigen Quelle. Der größte deutsche Marktforschungsinstitut GfK stellt dem Startup über GPS lokalisierte Nutzerdaten zur Verfügung. Mit den Geodaten will Adsquare seinen Kunden ermöglichen, mobile Werbung noch präziser zu schalten.
horizont.net

PayPals erster Chatbot: Nutzer des Instant-Messengers Slack können den Bezahldienst PayPal jetzt nutzen und Geld verschicken ohne dafür die App zu wechseln. Mit dem simplen Befehl „/PayPal send $5 to @myfriend“ begleichen Slack-Chatter direkt im Gespräch Schulden bei ihren Freunden. In Deutschland funktioniert die Option bisher noch nicht.
heise.de, t3n.de

– MITGEZÄHLT –

58 Prozent der Nutzer machen bei mobilen Geldtransaktionen auf den letzten Metern einen Rückzieher. Laut dem Mobile Money Report gaben über 30 Prozent der Befragten an, dass sie im Laufe des Bezahlvorgangs zu viele persönliche Daten preisgeben sollten. 22 Prozent brachen den Kauf wegen technischer Probleme wieder ab.
mediapost.com

– DA WAR NOCH WAS –

„Es ist klar, dass das Smartphone irgendwann in der Zukunft sein Ende finden wird. Es ist nicht ausgemacht, dass Apple oder Samsung in der dann neuen Generation dabei sein werden. Vielleicht wird es eine ­Biotech-Company, die die Funktionen eines Smartphones in die Fingerkuppe bringt.“

Raimund Hahn, Chefanalyst für Mobile beim Diplomatic Council, sagt, dass in Sachen Innovation bisher kein chinesischer Hersteller mit Apple mithalten kann. Das wird aber nicht ewig so bleiben, glaubt Hahn.
stuttgarter-zeitung.de

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