Künstliche Intelligenz in Europa, Retention ist Frage der Definition, innovationsmüde Messenger.

von Anika Reker am 20.Februar 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Europa vernachlässigt künstliche Intelligenz, dabei wird die Technologie viele Branchen dauerhaft verändern. Deutsche Unternehmen sind vor allem in den Bereichen Softwareentwicklung, Kundensupport, Kundenkommunikation, Vertrieb und Marketing und Computrervision/Bilderkennung aktiv. Immerhin: IBM hat in München nun gemeinsam mit BMW, Capgemini und BNP Paribas einen 1.000 Mitarbeiter starken Forschungsstandort für künstliche Intelligenz im Internet der Dinge eröffnet.
handelskraft.de (5 Lesetipps), lead-digital.de (IBM in München)

Retention ist Frage der Definition: Wer nicht ständig ins Büro jettet, wird eine Taxi-App häufiger öffnen als eine App zum Flüge buchen. Um die Retention, also die Frequenz mit der Nutzer eine Anwendung aufrufen, vergleichbar zu halten, braucht es die passende Methode. App-Experte Johannes von Cramon erläutert drei verschiedene Varianten. Mehr zum Thema verrät von Cramon am 31. Mai im mobilbranche.de-Seminar „App Retention & Engagement“ in Berlin.
growfirst.de

Innovationsmüde Messenger: Weniger kopieren, mehr Neues kreieren lautet der Appell von Tech-Journalist Michel Penke. Während Facebook, WhatsApp, Skype oder auch Slack ihren Nutzern im Prinzip die gleiche Grütze aus kitschigen Stickern und dümmlichen Chatbots bieten, gibt Chinas WeChat mit Mini-Apps und anderen innovativen Features das Tempo vor – bald vielleicht auch auf dem westlichen Markt.
gruenderszene.de

Auto-Klau per App: Über das Smartphone können Autofahrer aus der Ferne den Wagen öffnen, die Heizung starten, checken wo das Fahrzeug parkt oder wie voll der Tank ist. Das nützt nicht nur dem Besitzer, sondern auch Hackern, wie Forscher der IT-Firma Kaspersky jetzt herausfanden. Sieben Auto-Connect-Apps fielen im Sicherheitstest durch. Die Forscher fordern nun, dass für Auto-Apps dieselben Standards wie für mobiles Banking gelten müssten.
welt.de

Schaumschläger statt Weltverbesserer? Das Silicon Valley ist selbstverliebt, antidemokratisch und naiv, meint Zeit-Autor Alard von Kittlitz. Anstatt mit wirklichen Innovationen die Welt zu verändern, fließt viel Geld in überflüssige Projekte. Auf soziale und politische Probleme haben die Unternehmen keine Antworten. Gewinnmaximierung ist den Unternehmen wichtiger als Visionen für drängende Probleme. Und: Überheblichkeit kommt vor Selbstkritik.
zeit.de

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Infos & Anmeldung auf mobilbranche.de

– MITGEZÄHLT –

63 Prozent der Erwachsenen in den USA und Großbritannien schrecken vor Apps mit zu vielen Werbung zurück. Auch Zahlungsaufforderungen für die App oder bestimmte Zusatzfunktionen führen dazu, dass die Anwendung gar nicht erst heruntergeladen wird. Das geht aus einer Studie der Analysefirma Tutela hervor.
appdevelopermagazine.com

– DA WAR NOCH WAS –

„Daten sind weder gut noch schlecht. Es kommt vielmehr auf ihre konkrete Verwendung an.“

Bundesinnenminister Thomas de Maizière ist gegen eine zu starke Regulierung des digitalen Lebens. Im Datenverkehr sollten sich alle Teilnehmer ohne zu strenge Vorgaben so verhalten wie im Straßenverkehr. Das heißt: durch Vorsicht andere möglichst nicht schädigen, gefährden oder belästigen.
tagesspiegel.de

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