[Advertorial] Anwendung von Header Bidding im Bereich mobiler Apps.

von Werbepartner am 29.April 2016 in App Business, Mobile Advertising, Sponsored Post

Header-Bidding-1Als Publisher möchte man die höchstmöglichen Einnahmen aus seinem Werbeinventar erzielen. Header Bidding bietet eine Möglichkeit dafür. Aber bevor Sie zusehen können, wie Ihre Einnahmen steigen, müssen Sie zuerst wissen, wie Sie es im Bereich der mobilen Apps richtig umsetzen können.

Genau das werden wir heute besprechen.

DAS PROBLEM

Bevor wir uns um die Umsetzung von Header Bidding kümmern, ist es erst einmal wichtig, den traditionellen Aufbau des “Wasserfall”-Prinzips zu wiederholen.

Wir nehmen das nachfolgende Beispiel als Referenz:

  1. Direct Demand
  2. Programmatic Demand
  3. Admob

Auf den ersten Blick sieht alles gut aus. Aber schauen Sie genauer hin. Ist Ihnen das Problem hier aufgefallen?

Wir haben es hier mit unserem ersten Problem zu tun – Admob kann nicht um den “First Look” konkurrieren, da es immer an den ersten direkten Werber verkauft wird.

Ignorieren wir Direct und Programmatic Demand für einen Moment und schauen uns das folgende Beispiel an:

  1. Applovin
  2. Mopub
  3. UnityAds
  4. Adcolony

Besser?

Nicht wirklich. Jetzt haben wir ein zweites Problem. Adcolony ist immer am Ende des Wasserfalls und kann nicht um Premium-Traffic kämpfen.

Aber Moment! Da ist noch mehr. Sehen Sie, wie Applovin ganz oben steht – das bedeutet, dass es nicht um den “Reste-Traffic” kämpfen kann, da es dafür am Ende des Wasserfalls stehen muss.

LÖSUNG

Wenn Ihnen diese Probleme Stress bereiten sollten, machen Sie sich keine Sorgen. Das ist genau der Punkt, an dem Header Bidding ins Spiel kommt. Mit Header Bidding können Sie an jede Nachfragequelle eine Ankündigungsanfrage schicken, um zu verifizieren, wie viel sie für diese Impression bereit ist zu bezahlen, ohne tatsächlich eine Impression anzubieten. 

Es ist an der Zeit, das Beispiel zu aktualisieren:

  • Applovin: $10 eCPM
  • MoPub: $5 eCPM
  • UnityAds: $15 eCPM
  • Adcolony: $12 eCPM*

Unser Gewinner hierbei? Das ist UnityAds mit einem eCPM von 15 USD. Da wir nicht mit dem Wasserfall-Prinzip arbeiten, hat UnityAds keine feste Position. Es kann um den First Look kämpfen und sogar gewinnen.

*Anmerkung: Im Moment bieten Sie keine Werbung an. Sie holen nur Angebote rein, um die Gewinner zu bestimmen. 

Bei dieser bestimmten Impression würde unsere Bestellung wie folgt aussehen:

  1. UnityAds
  2. Adcolony
  3. Applovin
  4. Mopub

Und wenn Sie das Wasserfall-Prinzip anwenden? Sie haben richtig geraten. Dann würden Sie diese Impression für 10 USD eCPM an Applovin verkaufen und somit die Chance verpassen, sie für 15 USD eCPM an Unity zu verkaufen. Das tut schon weh.

*Bitte beachten Sie, dass die hier angezeigten Zahlen nicht mit den tatsächlichen eCPM des jeweiligen Werbenetzwerks in Verbindung stehen. 

Header-Bidding-2Der mobile Bereich und Header Bidding

Header Bidding gibt es schon seit einer Weile. Es wurde vom Desktop-Publisher erfunden, um den Wasserfall zu verflachen. Der eigentliche Zweck war es, Partner dazu zu verpflichten zu sagen, wie sie die führende Impression bewerten.

Der Nachteil beim Header Bidding in diesem Umfeld ist, dass es ein besonderes Protokoll der Angebotsseite benötigt. Glücklicherweise ist das im mobilen Bereich anders.

Und wie?

Es kommt häufig vor, dass Apps eine Werbeanzeige anfordern, sie aber nie bekommen. Der Hauptgrund dafür ist Precaching, womit die Verzögerung zwischen der Anforderung, eine Anzeige darzustellen, und der tatsächlichen Darstellung der Anzeige vermieden werden soll.

Lassen Sie uns etwas mehr über Precaching sagen. In einem Precache initialisieren Publisher das SDK der Werbeanzeige sobald die App gestartet wird und cachen die Werbeanzeige sofort. Der Vorteil hierbei ist, dass Sie eine Werbeanzeige im Cache haben und diese jederzeit sofort anzeigen können.

Es besteht das Risiko, dass ein Nutzer die App schließt, bevor er die Anzeige sieht. Aufgrund von Precaching ist die niedrige Darstellungsquote in der Welt der mobilen Apps sehr üblich.

Das Setup für die Umsetzung von Header Bidding

Hier sind die guten Nachrichten zur Umsetzung von Header Bidding in einer mobilen App—Es wird kein besonderes Protokoll wie beim Desktop benötigt.

Mit dem folgenden Setup können Sie Header Bidding umsetzen:

  • Erstellen Sie mehrere Einzelposten für jeden Nachfragepartner und teilen Sie jedem Einzelposten einen anderen Mindestpreis zu. Dieser Schritt trifft auch auf einige nicht-programmatische Nachfragepartner zu, die Mindestpreise unterstützen.

Aber gehen wir mal davon aus, dass Sie es auf eine andere Art versuchen wollen. Sie können ein ähnliches Ergebnis erzielen, indem Sie für jeden Einzelposten eine Häufigkeitsgrenze bestimmen. Nehmen Sie das folgende Beispiel, das beide Ansätze widerspiegelt:

Mopub Marketplace:

  • Einzelposten 1 (Mindestpreis 0.5 USD)
  • Einzelposten 2 (Mindestpreis 1.0 USD)
  • Einzelposten 3 (Mindestpreis 1.5 USD)
  • Einzelposten N (Mindestpreis N USD)

Admob

  • Werbeblock 1 (Mindestpreis 0.5 USD)
  • Werbeblock 2 (Mindestpreis 1.0 USD)
  • Werbeblock 3 (Mindestpreis 1.5 USD)
  • Werbeblock N (Mindestpreis N USD)

Applovin

  • Werbeblock 1 (Häufigkeitsgrenze 1, durchschnittlicher eCPM 6.43 USD)
  • Werbeblock 2 (Häufigkeitsgrenze 5, durchschnittlicher eCPM 3.52 USD)
  • Werbeblock 3 (Offene Häufigkeitsgrenze, durchschnittlicher eCPM 0.2 USD)

Hier ist das Ergebnis, das wirklich zählt:

Sie haben letztendlich einen riesigen Wasserfall, der im Wesentlichen Header Bidding umsetzt. 

  1. Applovin Werbeblock 1 (Häufigkeitsgrenze 1, durchschnittlicher eCPM $6.43)
  2. Applovin Werbeblock 2 (Häufigkeitsgrenze 5, durchschnittlicher eCPM $3.52)
  3. Mopub Einzelposten 3 (Mindestpreis $1.5)
  4. Admob Werbeblock 3 (Mindestpreis $1.5)
  5. Mopub Einzelposten 2 (Mindestpreis $1)
  6. Admob Werbeblock 2 (Mindestpreis $1)
  7. Mopub Einzelposten 1 (Mindestpreis $0.5)
  8. Admob Werbeblock 1 (Mindestpreis $0.5)
  9. Applovin Werbeblock 3 (Offene Häufigkeitsgrenze, durchschnittlicher eCPM $0.2)

Ein Schritt fehlt noch. Jetzt muss man beim Öffnen der App durch diesen Wasserfall gehen. Tun Sie dies, bevor die Nutzer Anfragen zum Anzeigen von Werbung senden oder es an der Zeit ist, eine Anzeige zu aktualisieren.

Jetzt sind wir ganz unten angekommen. Während Sie den Wasserfall durchlaufen, werden Sie bemerken, dass der erste Partner, der eine Anfrage annimmt, Ihre Impression im Grunde mehr wertschätzt als alle anderen. Das führt wiederum zu einem sehr schönen Schub für Ihre unterste Zeile. 

Um noch mehr über die Vorteile von Header Bidding zu erfahren, klicken Sie bitte hier. >>


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