Bayern-Smartphone vorgestellt: Mit diesem Handy will Gigaset in die Champions League.

von Fritz Ramisch am 01.September 2015 in Geräte, News

Gigaset-SmartphoneTouchscreen statt Wählscheibe: Gigaset steigt als erstes deutsches Unternehmen in den Smartphone-Markt ein. Das ursprünglich auf die Herstellung von Festnetztelefonen ausgerichtete Unternehmen hat am Mittwoch in Berlin drei Premium-Smartphones vorgestellt, die sich sehen lassen können. Unter den kritischen Augen der chinesischen Mehrheitseigner enthüllte CEO Charles Fränkl auf einem großen Presseevent das Gigaset ME, das ab Herbst in drei verschiedenen Versionen ab einem Preis von 349 Euro auf den Markt kommen soll. Das Edel-Smartphone des neuen Bayern-Sponsors, das Mario Götze und Franck Ribery künftig bei öffentlichen Anlässen gegen ihr iPhone tauschen müssen, steht zumindest in Sachen Design Apple in nichts nach. Aluminium und Gorilla-Glas lässt die Smartphones edel und robust erscheinen, ein Fingerabdrucksensor soll für die nötige Sicherheit sorgen. Ansonsten liegt der Fokus auf Kamera und Sound. Spielereien wie ein UV-Sensor, ein Infrarot-Blaster und ein Herzfrequenzmesser trösten im Zweifel über die fehlende NFC-Funktion hinweg.Gigaset-Fingerprint

Alle Geräte laufen mit Android 5.0 Lollipop. Für das Top-Modell werden stolze 549 Euro fällig – nicht wenig für ein in China hergestelltes Smartphone. Der Einstieg in den Smartphone-Markt ist Gigaset aber gelungen, bei der Präsentation kann sich die Gigaset-Führungsmannschaft aber bei Steve Jobs noch etwas abschauen.

Gigaset-Presseevent am Berliner Westhafen.

Gigaset-Presseevent am Berliner Westhafen.

Die Smartphones sollen zur Schaltzentrale der eigenen vier Wände werden. Charles Fränkl will die Mobilgeräte nicht nur eng mit dem Festnetz verbinden, sondern auch mit Türen, Fenstern oder Bewegungsmeldern. Mit Gigaset elements hat das Unternehmen bereits eine entsprechende Smart-Home-Lösung auf den Markt gebracht, über die Nutzer mobil die eigenen vier Wände überwachen können. Tür-, Fenster- und Bewegungssensoren senden relevante Daten an die App. Ein Alarmsensor verscheucht per Klick ungebetene Gäste durch ein schrilles Sirenengeräusch aus dem Haus. Frei nach dem Gigaset-Motto „sounds too good to be true“. mobilbranche.de (Hintergrund)


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