PostFinance, Deutsche Telekom, Deutsche Bahn.

von Fritz Ramisch am 07.August 2015 in Kurzmeldungen

– M-BUSINESS –

PostFinance, die Finanztochter der Schweizerischen Post, bringt die eigene Bezahl-App Twint in 50 Läden in Bern und Zürich. Ab Herbst soll die Mobile-Payment-App schweizweit einsetzbar. Die Bezahl-App tritt in Konkurrenz zu Paymit, einer offenen Branchenlösung diverser Banken. Diese wird nun auch vom Mobilfunker Swisscom unterstützt, dessen eigene Lösung Tapit wird dagegen eingestellt.
locationinsider.de, mobilbranche.de (Hintergrund)

Deutsche Telekom verheiratet ihre US-Tochter T-Mobile nun doch nicht mit dem US-Satellitenbetreiber Dish. Die angepeilte Milliardenfusion ist vom Tisch, weil der Dish-Chef sich offenbar verzockt hat. Eine milliardenschwere Mobilfunkfusion gibt es trotzdem zu vermelden: Die italienischen Mobilfunker Wind und 3 Italia schließen sich zusammen, vorausgesetzt die Kartellbehörden geben ihr Go.
handelsblatt.com (T-Mobile), handelsblatt.com (Italien)

Deutsche Bahn und Telekom bekommen es einfach nicht hin, schnelles Netz in ICE-Zügen anzubieten. Gegenüber dem „Focus“ räumen beide Unternehmen Versäumnisse ein und geloben Besserung: Die Internetgeschwindigkeit soll ab Herbst von 10 Mbit/s pro Waggon auf 55 Mbit/s gesteigert werden. Telekom-Kunden surfen kostenlos, andere Bahnkunden müssen für das lahme Netz aber immer noch stolze 4,95 pro Tag hinblättern. Ab kommendem Jahr ist der „Surfspaß“ immerhin umsonst.
focus.de

Realzeit weiß angeblich, was ein App-Nutzer wert ist. Das Berliner AdTech-Unternehmen nutzt anonymisierte App-Nutzerdaten und berechnet, welche App-Nutzer auf In-App-Werbung klicken und ob sie bereit zum Kauf sind. Werbetreibende können anhand der Daten über eine Software mobile Bannerwerbung in Echtzeit buchen. Das 2014 gegründete Berliner Startup zählt u.a. Zalando und Lovoo zu seinen Kunden.
gruenderszene.derealzeitmedia.com

Google und Samsung wollen Android mit monatlichen Updates sicherer machen. Die IT-Unternehmen reagieren damit auf die riesige Sicherheitslücke (Stagefright), die angeblich 95 Prozent aller Android-Geräte betrifft und im schlimmsten Fall zur Fernsteuerung der Smartphone-Kamera führen kann. Ob das eigene Gerät betroffen ist, kann man mit diversen Apps herausfinden.
faz.net, sueddeutsche.degiga.de (Apps)

Fitbit hat im 2. Quartal 4,5 Mio Fitness-Tracker verkauft. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 253 Prozent auf über 400 Mio Dollar. Auch der Gewinn legte zu (+ 20 Prozent auf 17,7 Mio Dollar). Die Anleger des frisch gebackenen Börsenunternehmens sind trotzdem unzufrieden.
wiwo.de

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– M-PEOPLE –

Carsten Schwecke wird zum 1. September 2015 Digitalchef (CDO) und Mitglied der Geschäftsleitung des Springer-Vermarkters Media Impact. Schwecke ist derzeit Geschäftsführer beim Couponing- und Affiliate-Netzwerk Affiliprint.
axelspringer.de

– M-NUMBER –

57 Prozent aller Deutschen gehen bereits mobil ins Netz, insgesamt 18 Stunden pro Woche. Das geht aus einer Studie der Postbank hervor, in deren Rahmen die Internetnutzung nach Bundesländern erhoben wurde. Demnach sind Smartphones für sogenannte Digital Natives bereits heute erste Anlaufstelle, um ins Internet zu gehen. Jeder Dritte Deutsche geht über Tablets ins Netz. Berliner surfen wenig überraschend am längsten.
postbank.de

– M-QUOTE –

„Wer ein Spiel einmal auf einem Smartphone erlebt hat, will das auch einmal am Fernseher probieren.“

Jens Kosche vom Spiele-Anbieter Electronic Arts glaubt, dass Mobilgeräte die Einstiegsdroge für Gamer sind und nicht, wie kürzlich in einer Studie vorausgesagt, klassisches Gaming kannibalisieren.
sueddeutsche.de, mobilbranche.de (Hintergrund)

– M-INFOGRAFIK –

Nicht ohne mein Smartphone: Die Agentur appkind hat ein paar nette Zahlen zur Smartphone-Nutzung in Deutschland in einer Infografik veranschaulicht. Mobile Marketer dürften sich vor allem darüber freuen, dass viele Smartphone-Nutzer Push-Nachrichten erlauben und auch öffnen.
weiterlesen auf mobilbranche.de

– M-TRENDS –

Mobile Health: Neben der AOK will nun auch die Techniker Krankenkasse Fitness-Tracker bezuschussen. Die Selbstvermessung ist für viele eine Horrorvorstellung, zu Unrecht findet Caspar Tobias Schlenk von Gründerszene. Zum einen werden die Daten von Fitness-Apps ohnehin gesammelt, zum anderen benachteiligen App-basierte Bonusprogramme auf freiwilliger Basis weder andere Versicherte, noch unterscheiden sie sich nennenswert zu bestehenden Bonusprogrammen.
gruenderszene.de

Mobile Payment ist eine lahme Ente, findet Bettina Hörsten, Direktorin vom Verband der deutschen Internetwirtschaft eco. Allerdings gebe die Entscheidung von Aldi, NFC-Zahlungen einzuführen, Anlass zur Hoffnung. Ein weiterer Flop 2015: Mobile Sicherheit. Das Internet der Dinge, die eSIM und die Selbstvermessung über Wearables zählt der Branchenverband dagegen zu den Topthemen des Jahres.
presseportal.de

Werbeblocker werden bisher nur selten auf Smartphones eingesetzt. Einer US-Studie zufolge blocken zwar 24 Prozent der Befragten Werbung auf PCs, bei Smartphones und Tablets sind es aber nur 3 Prozent.
adweek.com

Apple Pay wird weniger genutzt. Nur 13 Prozent der 1.000 im Juni befragten iPhone 6-Besitzer haben den Bezahldienst mindestens einmal eingesetzt, so eine Umfrage der Marktforschungsfirmen Pymnts und Infoscout. Im März lag der Anteil immerhin noch bei 15 Prozent.
pymnts.comappleinsider.comheise.de

– M-FUN –

Sex sells: Das gilt auch für die App-Industrie. Die Betreiber der App UnderCovers, mit der Paare ihre schmutzigen Fantasien ausloten können, sammelt eine sechsstellige Finanzierung ein. In der App können Nutzer aus 99 Sexfantasien ihre Favoriten auswählen, der Partner bekommt davon nur Wind, wenn er die Vorlieben teilt. Ob die Investoren die App je selbst ausprobiert haben?
gruenderszene.de, itunes.apple.com, play.google.com

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