Jolt: App filmt Unfälle und sendet Daten an Versicherungen.

von Fritz Ramisch am 19.August 2015 in App Business, News

Bildschirmfoto 2015-08-19 um 13.12.41Per App gegen Versicherungsbetrüger: App-basierte Versicherungsmodelle werden in Deutschland kritischer als anderswo betrachtet. Bald könnte es neuen Zündstoff in der Diskussion geben: Mit Jolt startet in Großbritannien eine App, die das Smartphone zum Beiweismittel bei Unfällen und den Papierkram überflüssig machen will. Autofahrer müssen dazu die App herunterladen, sich mit ihren Versicherungsdaten anmelden und ihr Smartphone während der Fahrt wie ein Navi an der Frontscheibe befestigen. Die App filmt dann mit, und überträgt im Falle eines Unfalls den Crash selbst sowie Daten und Geschwindigkeit an die angeschlossenen Versicherer. Auch Zeugenaussagen können mit der App aufgenommen und papierlos übermittelt werden. Die gesammelten Daten sollen offiziell Versicherungsbetrügern das Handwerk legen und den Unfallhergang nachzeichnen, dürften aber auch eine Reihe interessanter Daten zum Fahr- und Verkehrsverhalten zu Tage fördern. Ab dem 1. Quartal 2016 will Jolt eigenen Angaben zufolge auch in Deutschland starten. Ob Datenschützer und Versicherer mitmachen, ist natürlich die andere Frage. Allerdings: Auch in Deutschland experimentieren erste Versicherungen mit verschiedenen Modellen, bei denen Gesundheits- oder Fahrdaten gesammelt und freiwillig an die Versicherung übertragen werden. Die Allianz will beispielsweise ab dem 4. Quartal eine Auto-Versicherung einführen, bei der der Preis abhängig vom Fahrverhalten ist. Wer eine Blackbox in seinem Auto installiert, vorsichtig fährt und seine Fahrdaten an die Allianz übermittelt, kann im besten Fall Geld sparen. Auch andere Versicherungen planen sogenannte Telematiktarife. Axa, Generali und Signal bieten diese bereits an.
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