Fußball-Profi Sebastian Rode bringt App in 6 Sprachen raus.

von Fritz Ramisch am 14.August 2015 in App Business, News

Sebastian Rode Fußball AppVon der Startelf in die Hosentasche: Sebastian Rode reicht ein Platz im Herzen seiner Fans nicht mehr aus. Nun will der Profi-Fußballer auch noch einen Stammplatz auf deren Smartphones. Der Bayern-Spieler hat eine eigene App veröffentlicht – eigenen Angaben zufolge als weltweit erster Profi-Fußballer. Die für iOS und Android verfügbare App wurde von der Berliner App-Agentur snap2life entwickelt und bietet neben technischen Schnickschnack wie Bilderkennung eine Besonderheit: der Mittelfeld-Spieler will die Inhalte der App selbst pflegen und damit einen direkten Draht zu seinen Fans halten – und das weltweit. Die App gibt es neben Deutsch nämlich auch in einer chinesischen (Mandarin), englischen, spanischen, italienischen und japanischen Version. Der FC Bayern, bei dem Rode seit vergangener Saison seine Brötchen verdient, findet die Idee offenbar klasse und unterstützt Rode bei der Vermarktung der App in China. In zum Teil noch hüftsteifen Video-Statements beantwortet Sebastian Rode im Smartphone-typischen Hochkant-Format in der App Fanfragen, in der Rubrik „Rode Manager“ soll es bald interaktive Gewinnspiele geben, mit einer Foto-Funktion namens „Snap“ können Autogrammkarten gesnappt werden und dadurch neue App-Inhalte freigeschaltet werden. Die Idee, durch Gamification die Interaktion zu fördern, ist gut. Noch ist die App aber nicht ganz ausgegoren: Rechtschreibfehler und nicht freigeschaltete Inhalte lassen in puncto Benutzerführung Fragen offen und erwecken den Eindruck einer Beta-Version. Eins hat Sebastian Rode aber früh verstanden: Die Zukunft ist Mobile und Daten sind Gold. Um die App voll zu nutzen, müssen sich Nutzer anmelden und u.a. E-Mail, Geburtsdatum, Geschlecht, Wohnort und Lieblingsverein angeben. Bisher hat die App bei Google zwischen 1.000 und 5.000 Downloads. Dass Sebastian Rode, der selbst beim FC Bayern im Schatten der großen Stars steht, mit seiner App chinesische oder japanische Nutzer vor dem Ofen hervorlockt, ist wohl eher unwahrscheinlich. Die als Innovation bejubelte App steht zum aktuellen Zeitpunkt allenfalls da, wo Sebastian Rode zum Bundesliga-Start der Bayern selbst gern spielen würde: im Mittelfeld.
tz.deitunes.apple.complay.google.com, mobilbranche.de (Hintergrund Bayern München)

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