Apple führt neue App-Preise in Schwellenländern ein und gibt Beta-Version von iOS 9 frei.

shutterstock_200250458Apple dreht an der Preisschraube im App Store. App-Anbieter können ihre Apps in Schwellenländern künftig günstiger anbieten als in Industrieländern wie Deutschland oder den USA. In Ländern wie Indien, Russland, Mexiko, Indonesien, Südafrika und der Türkei können Apps damit künftig unter dem Mindestpreis von 0,99 Euro angeboten werden. Apple will dadurch sein eigenes Ökosystem attraktiver machen, den regionalen Gegebenheiten der boomenden Märkte gerecht werden und offenbar auch App-Piraterie vorbeugen. In China gibt es schon länger günstigere App-Preise. In Deutschland und anderen EU-Ländern hat Apple zum 1. Januar ebenfalls die Preise verändert. Grund sind neue Regeln für die Besteuerung von digitalen Gütern in Europa, die zum Anfang des Jahres in Kraft getreten sind und die Besteuerung von Apps nach der Mehrwertsteuer des entsprechenden Landes vorsehen. Der Mindestpreis für Apps stieg deshalb von 0,89 auf 0,99 Euro.

Apple gibt öffentliche Beta-Version von iOS 9 frei

Apple veröffentlicht, wie im Frühjahr angekündigt, die Beta-Versionen seiner Betriebssysteme iOS 9 und OS X El Capitan. Der iPhone-Bauer gibt damit erstmals eine öffentliche Beta-Version zum Testen frei. Interessierte können sich über die Webseite für das Crowdtesting im großen Stil anmelden, sollten aber vorsichtshalber ein Daten-Backup machen. Der US-Konzern will nach dem Debakel bei seinem letzten iOS-Update lieber auf Nummer sicher gehen und die iPhone-Nutzer selbst als Tester mit ins Boot holen. Die letzte Version (iOS 8) war dermaßen fehlerhaft, dass Apple binnen kürzester Zeit mehrmals nachbessern musste. (Beitragsbild: shutterstock.com)
9to5mac.comheise.de (beides zu App-Store-Preisen), techcrunch.combeta.apple.commobilbranche.de (Hintergrund)

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