Infografik: Der Kampf ums Handgelenk.

von Fritz Ramisch am 19.Juni 2015 in News

Das Handgelenk – der neue place to be: Laut IDC sollen dieses Jahr 72 Mio smarte Uhren, Fitnessarmbänder oder Brillen weltweit über den Ladentisch gehen. Die Marktforscher trauen vor allem Armbändern und Uhren zu, langfristig zum Mainstream-Gadget zu werden. Dabei sind Wearables längst nicht mehr auf Uhren oder Brillen beschränkt. So tüftelt Google etwa gemeinsam mit dem Jeans-Hersteller Levis an smarter Kleidung. Der Netzriese hat auf einer eigenen Entwicklerkonferenz im Mai erstmals gezeigt, wie Sakkos oder Jeans mit Hilfe von elektrisch leitendem Garn zur Bedienoberfläche fürs Smartphone werden könnten. Andere Unternehmen tüfteln an smarten Bikinis, die angeblich vor Sonnenbrand warnen oder an cleverer Berufskleidung, die die korrekte Haltung beim Arbeiten überwacht. Bis smarte Kleidung oder Brillen beim Endnutzer ankommen, wird aber sicher noch die ein oder andere smarte Uhr den Besitzer wechseln. Womöglich wird deren Nutzung immer auf den Berufsalltag beschränkt bleiben. Für die Hersteller selbst ist das ein nicht weniger profitabler Markt. Die Zukunft der Wearables liegt aber am Handgelenk – zumindest im Consumer-Markt. Inzwischen gewinnen die zunächst belächelten Smartwatches an Akzeptanz. Einer Bitkom-Umfrage zufolge wollen 14 Prozent der Deutschen eine Smartwatch auf jeden Fall nutzen – wobei zwischen wollen und kaufen ja bekanntlich oft Welten liegen. (Beitragsbild: shutterstock.com)Infografik: Die Zukunft von Wearables hängt am Handgelenk | Statista

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