Messenger laufen der guten alten SMS den Rang ab.

von Fritz Ramisch am 07.Mai 2015 in News, Studien

150507_SMS_NutzungMessenger-Dienste wie WhatsApp, Facebook oder Threema machen SMS zunehmend überflüssig – zumindest bei Endnutzern. Die Zahl der verschickten SMS ist 2014 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Vergangenes Jahr wurden in Deutschland aktuellen Zahlen der Bundesnetzagentur zufolge nur noch 22,5 Mrd SMS abgesetzt – 41 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit sinkt die Zahl der verschickten Kurznachrichten zum zweiten Mal in Folge deutlich. Messenger-Dienste werden die SMS auch mittelfristig nicht vollkommen verdrängen, glaubt Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bitkom-Verbands. Während die SMS bei der Kommunikation zwischen Endnutzern längst nur noch die zweite Geige spielt, dürften Kurznachrichten vor allem im Unternehmenseinsatz, etwa beim Mobile Banking, bei Parkscheinen oder bei der (einseitigen) Kundenkommunikation zumindest mittelfristig weiter eine wichtige Rolle spielen. Denn bis Finanzunternehmen oder öffentliche Einrichtungen und Behörden ihre Kommunikation auf Apps umgestellt haben, dürfte es noch eine Weile dauern.

– Anzeige –
Mobile Marketing mit Florian GmeinwieserFür Kurzentschlossene: Im mobilbranche.de-Seminar „Mobile Marketing – kompakt & knackig“ am 21.05.2015 in Berlin gibt Florian Gmeinwieser einen kompletten Überblick über das Thema Mobile Marketing mit all seinen Spielarten, Technologien, Ökosystemen und Stakeholdern. Jetzt eines der letzten Tickets buchen!

Messenger-Dienste laufen auch in der Kundenkommunikation der SMS den Rang ab

Kundenkommunikation per Facebook: Business on Messenger

Kundenkommunikation per Facebook: Business on Messenger

Wobei auch in Sachen Kundenkommunikation eine zunehmende Nutzung von Messenger-Diensten zu beobachten ist. Der chinesische Messenger-Dienst WeChat macht es vor. Über WeChat können nicht nur Nachrichten, sondern auch mehr oder weniger witzige Sticker verschickt und Online-Artikel bestellt werden. In den USA hat Facebook kürzlich bereits eine Bezahlfunktion eingeführt, mit der Freunde untereinander Geld wie eine Textnachricht per Chat verschicken können. Nutzer des Facebook-Messengers sollen bald ebenfalls Artikel bestellen, den Versandstatus verfolgen oder Restaurantplätze reservieren können. Insgesamt verschicken laut einer Bitkom-Umfrage sieben von zehn Smartphone-Nutzern SMS oder andere Arten von Kurznachrichten. Einen wesentlichen Vorteil haben SMS auf jeden Fall. Sie funktionieren auch bei schlechtem Internet oder fehlendem Wlan – ein in Deutschland bekanntermaßen nicht ganz unwesentlicher Aspekt.
bitkom.org


Artikel teilen

Sichern Sie sich jetzt Ihren Wissensvorsprung in Mobile Marketing und Mobile Business und abonnieren Sie die Meldungen von mobilbranche.de ganz bequem per E-Mail. Unser Newsletter erscheint täglich um 13 Uhr und ist kostenlos.

Hiermit akzeptiere ich die Datenschutzbestimmungen.

Facebook Kommentare:

Kommentare