Uber, Nokia Here, Google.

von Fritz Ramisch am 22.April 2015 in Kurzmeldungen

– M-BUSINESS –

Uber macht UberPop zum Mitfahrdienst: Der umstrittene Fahrdienst zieht Konsequenzen aus dem bundesweiten Fahrverbot und senkt deutschlandweit die Kosten pro gefahrenem Kilometer auf 0,35 Euro. Uber hofft, durch Preise auf Selbstkosteniveau als legaler Mitfahrdienst durchzugehen. Die Preise galten zuvor schon in Berlin, Düsseldorf und Hamburg.
faz.netheise.de, blog.uber.com

Autobauer bieten für Nokia Here: Laut „manager-magazin“ haben die deutschen Autohersteller BMW, Audi und Daimler schon vor dem Start des regulären Verkaufsprozesses für den Nokia-Kartendienst ein Gebot abgegeben. Erst danach habe Nokia seine Verkaufsabsichten öffentlich gemacht und weitere Interessenten wie Uber, Facebook sowie die Finanzinvestoren von Hellman & Friedman auf den Plan gerufen.
manager-magazin.de, mobilbranche.de (Hintergrund)

Google startet wohl heute seinen Mobilfunkdienst, berichtet das „Wall Street Journal“. Der Dienst soll eine kostenlose Handy-Flatrate bieten und mobiles Datenvolumen nach Verbrauch abrechnen. Google will als virtueller Mobilfunkanbieter an den Start gehen, der Dienst soll zunächst nur in den USA verfügbar sein.
wsj.com (Abo), mobilbranche.de (Hintergrund)

Deutsche Telekom wird zum Wettbüro: Gemeinsam mit der Österreichischen Sportwetten GmbH startet die Telekom die Online-Plattform tipp3.de. Der Bonner Konzern hat dazu im Februar gemeinsam mit seinem österreichischen Partner 64 Prozent an Deutsche Sportwetten (DSW) übernommen.
tipp3.de

Yahoo mit Gewinneinbruch: Der US-Konzern vermeldet für das 1. Quartal zwar einen Umsatzanstieg um 8 Prozent auf 1,23 Mrd Dollar, der Gewinn bricht im Vergleich zum Vorjahr aber um 93 Prozent auf 21 Mio Dollar ein. Grund sind sinkende Anzeigenerlöse. Das mobile Werbegeschäft wächst dagegen kräftig. Marissa Mayer will die mobile Suche erweitern und einen Suchassistenten à la Google Now entwickeln.
handelsblatt.com, businessinsider.com

Path will seine Social-Networking-App Path Classic verkaufen, berichtet Recode. Potenzieller Käufer ist demnach der südkoreanische Betreiber der Chat-App Kakaotalk. Die App mit rund 30 Mio Nutzern ist besonders in Indonesien beliebt und bietet u.a. auch Chats mit Händlern.
recode.net

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– M-NUMBER –

In-App-Käufe machen 55 Prozent der Umsätze im Windows Phone Store aus, gibt Microsoft in einem Blogbeitrag bekannt.
weiterlesen auf mobilbranche.de

– M-QUOTE –

„Was mobil nicht funktioniert, machen wir nicht.“

Bei Hansi Voigt, Chef des Schweizer News-Portals Watson, steht Mobile First an erster Stelle.
twitter.com

– M-TRENDS –

Shopkick ist ein zeitintensiver Sammelspaß mit einigen Hürden, findet Unternehmensberaterin Alexandra Ranzinger-Schowalter. Die Beacon-basierte Bonus-App scheitert oft auch an der fehlenden Netz-Verbindung innerhalb der Läden.
lead-digital.de

iOS-Apps angreifbar: Ein Fehler in der Netzwerkbibliothek AFNetwork hat dazu geführt, dass der verschlüsselte Datenverkehr hunderter Apps angreifbar war, berichtet heise online. Zum Teil besteht der Bug immer noch. Der Dienst SourceDNA App Security zeigt, welche Apps betroffen waren oder sind.
heise.desourcedna.com (Datenbank)

Mobilegeddon ist kein Weltuntergang, sondern ein Missverständnis, analysiert Daniel Fiene. Dem Konzern gehe es tatsächlich um die Nutzer. Am Ende tue Google nicht nur ihnen, sondern auch den „abgestraften“ Unternehmen einen Gefallen.
rp-online.de

EU will den digitalen Markt vereinheitlichen. Telkos nutzen das, um für eine Beschränkung der Gratis-Angebote von Konkurrenten wie Skype und WhatsApp zu werben. WhatsApp hat seine Telefoniefunktion mittlerweile auch auf iOS ausgeweitet.
welt.de

Mobile Shopping: Das Kaufverhalten verändert sich in ganz Europa, zeigt das „Europa Konsumbarometer 2015“. Demnach greifen 73 Prozent der europäischen Kunden beim Kauf stärker auf das Internet und mobile Technologien als vor fünf Jahren zurück. 64 Prozent der Befragten besitzen ein Smartphone.
locationinsider.de

– M-KLICKTIPP –

Quantified Self steckt irgendwo zwischen Hightech, Hoffnung und Humbug, findet Patrick Beuth bei Zeit Online. Die Branche sei derzeit auf Sinnsuche und wisse weder wie Wearables der Zukunft aussehen, noch wie sie die Daten wirklich nutzen könnten. Neue Geschäftsmodelle entstünden oft schneller als die Technik selbst.
zeit.de

– M-FUN –

Überraschung im Kofferraum: Amazon und Audi wollen Pakete demnächst direkt in den Kofferraum der Kunden liefern. Kunden, die auch über den notwendigen Audi-Schlitten verfügen, können bei der Bestellung den Standort ihres Autos angeben und dem Paketboten Zugriff aufs eigene Auto gewähren. Ein Pilotprojekt soll noch im Mai starten.
handelsblatt.com 

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