Samsung will biometrische Dienste zum Geschäftsmodell machen.

shutterstock_155526815Samsung will biometrische Dienste zum Exportschlager machen. Der südkoreanische Smartphone-Bauer will künftig Authentifizierungsangebote wie Fingerabdruck-Verfahren oder Iris-Scans an Online-Unternehmen und Sicherheitsfirmen verkaufen. Dazu will der Tech-Konzern ein Zentrum für die Entwicklung von biometrischen Diensten aufbauen und gemeinsam mit Partnern einheitliche Standards und eine zentrale Plattform entwickeln. Samsung hat sich seine Authentifizierungsdienste durch die internationale Allianz FIDO, zu der u.a. auch Google und PayPal gehören, zertifizieren lassen. Samsung will zu einem der weltweit größten IT-Dienstleister werden. Der Umsatz der IT-Tochter Samsung SDS soll bis 2020 auf über 17 Mrd Euro wachsen. Noch in diesem Monat soll zudem ein mobiler Bezahldienst in Südkorea starten. Smartphone-Nutzer sollen darüber im Handel per Handy zahlen und die Transaktionen mit dem eigenen Fingerabdruck autorisieren können. Der südkoreanische Smartphone-Bauer will den Dienst nach erfolgreichem Marktstart im eigenen Heimatland weltweit ausrollen.

Samsung hat vor kurzem den Apple-Pay-Konkurrenten LoopPay übernommen. Der US-Bezahldienstleister hat sich eine Magnet-Technologie – die sogenannte Magnetic Secure Transmission (MST) – patentieren lassen, mit der Nutzer im Handel kontaktlos per Smartphone bezahlen können. Das Ganze funktioniert über Magnetstreifen – ganz ohne NFC oder QR-Codes. Die Bank- und Kreditkartendaten werden auf Chips gespeichert, die z.B. in Handyhüllen und Anhängern verbaut sind. Der Vorteil dieser Lösung liegt auf der Hand: Sie ist universell einsetzbar und durch die Hülle, die man zum Schutz des Gerätes ohnehin benötigt, wird jedes Gerät zur mobilen Geldbörse. Ein weiterer Vorteil: Händler müssen sich keine zusätzliche Hardware anschaffen. (Beitragsbild: shutterstock.com)
zdnet.com

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