Samsung kauft Apple Pay-Konkurrenten LoopPay.

von Fritz Ramisch am 19.Februar 2015 in Geräte, News

Loop Pay im EinsatzNun ist die Katze aus dem Sack: Samsung übernimmt den Apple Pay-Konkurrenten LoopPay. Der US-Bezahldienstleister wird eine hundertprozentige Tochter von Samsung Electronics America. Wie viel sich Samsung die Übernahme hat kosten lassen, behält der südkoreanische Smartphone-Bauer für sich. Durch die Übernahme dürfte nun zumindest alle Zweifel ausgeräumt sein, dass das nächste Samsung-Smartphone bezahlfähig wird. LoopPay hat sich eine Magnet-Technologie – die sogenannte Magnetic Secure Transmission (MST) – patentieren lassen, mit der Nutzer im Handel kontaktlos per Smartphone bezahlen können. Das Ganze funktioniert über Magnetstreifen – ganz ohne NFC oder QR-Codes. Die Bank- und Kreditkartendaten werden auf Chips gespeichert, die z.B. in Handyhüllen und Anhängern verbaut sind. Der Vorteil dieser Lösung liegt auf der Hand: Sie ist universell einsetzbar und durch die Hülle, die man zum Schutz des Gerätes ohnehin benötigt, wird jedes Gerät zur mobilen Geldbörse. Ein weiterer Vorteil: Händler müssen sich keine zusätzliche Hardware anschaffen. Im Gegensatz zu Apple Pay wird nämlich kein NFC-Terminal, sondern lediglich ein oft ohnehin vorhandenes Kartenlesegerät zur Abwicklung der Zahlungen benötigt. Samsung will Apple Pay Konkurrenz machen und offenbar bereits auf dem Mobile World Congress in Barcelona im März sein neues Smartphone-Flaggschiff Galaxy S 6 vorstellen. Das soll auch mit einem mobilen Bezahlsystem ausgestattet sein, das angeblich ohne den Übertragungsstandard Near Field Communication auskommt. Koreanischen Medienberichten zufolge hat Samsung gemeinsam mit dem Bezahldienstleister Loop Pay eine eigene Bezahllösung entwickelt, die auf Basis der Magnetstreifentechnik funktioniert. Der Chip, auf dem die Daten gespeichert sind, soll direkt im Smartphone verbaut sein und in der Lage sein, Magnetstreifen-Signale einer Kreditkarte zu imitieren und per Funk an das Kassenterminal zu übertragen. Die Gerüchte, dass beide Unternehmen unter Hochtouren an einer gemeinsamen Bezahllösung werkeln, halten sich seit Monaten hartnäckig.
businessinsider.commobilbranche.demobilbranche.de (Hintergrund)

– Anzeige –
Seminar ibeacon mit lexander oelling ohne frühbucheriBeacon als Win-win für Händler und Kunden – das ist für Alexander Oelling, CEO von Sensorberg, das entscheidende Ziel. Im Seminar „iBeacon – the new normal“ am 12. März 2015 in Berlin gibt Oelling einen Überblick über das Thema iBeacon, zeigt Chancen und Herausforderungen und gibt Tipps und strategische Tricks zum Kampagnen-ManagementJetzt anmelden!


Artikel teilen

Sichern Sie sich jetzt Ihren Wissensvorsprung in Mobile Marketing und Mobile Business und abonnieren Sie die Meldungen von mobilbranche.de ganz bequem per E-Mail. Unser Newsletter erscheint täglich um 13 Uhr und ist kostenlos.

Hiermit akzeptiere ich die Datenschutzbestimmungen.

Facebook Kommentare:

Kommentare