App-Entwicklung: 17 Prozent der App-Entwickler gehen leer aus.

von Fritz Ramisch am 19.Februar 2015 in App Business, Mobile Technology, News, Ökosysteme, Studien, Trends & Analysen

App-EntwicklungMit Apps Geld verdienen: Das gelingt den wenigsten App-Entwicklern. In fast keinem anderen Beruf herrscht ein ähnlicher Konkurrenzkampf. Die App-Stores werden mit Apps geradezu überflutet. Doch viele Apps werden gar nicht oder nur sehr selten heruntergeladen, geschweige denn bringen sie ihren Machern Geld ein. 17 Prozent der weltweiten App-Entwickler mit Gewinnerzielungsabsicht verdienen mit ihren Apps kein Geld. 18 Prozent setzen weniger als 100 Dollar monatlich um. Doch im Vergleich zur letzten Erhebung ist der Anteil der Entwickler, die mit ihren Apps das große Geld machen, gestiegen. Immerhin 5 Prozent der weltweiten App-Entwickler verdienen der Studie „State of the Developer Nation Q1 2015“ von Vision Mobile zufolge mehr als 500.000 Dollar im Monat. iOS erweist sich als die rentabelste Plattform. Doch auch das Geschäft mit der Entwicklung mobiler Webseiten kann lohnenswert sein. Die Zahl der Android-Entwickler, die unter der „Entwickler-Armutsgrenze“ liegen und weniger als 500 Dollar monatlich verdienen liegt bei 55 Prozent, bei iOS sind es „nur“ 37 Prozent. Weltweit ist die Zahl der App-Entwickler auf 5,5 Mio gestiegen. Der Großteil von ihnen entwickelt für Android (40 Prozent), iOS (37 Prozent) oder für Windows Phone (8 Prozent). Bei der Plattform- und bei der Gewinnverteilung wird ein West/Ost-Gefälle deutlich. Während in Westeuropa und Nordamerika iOS (42 Prozent) als bevorzugte Entwickler-Plattform dominiert, liegt im Rest der Welt Android (48 Prozent) deutlich vor iOS (30 Prozent). Das wirkt sich zusammen mit anderen Faktoren auch auf die App-Erlöse aus. In Entwicklungsländern liegt die Zahl der großen Gewinner und Verlierer höher als anderswo. Bei den Programmiersprachen liegen in Sachen App-Entwicklung Java, HTML 5, Javascript und Objective C vorn. Newcomer des Jahres ist Apples neue Programmiersprache Swift, die aus dem Stand auf eine Nutzungsquote von 20 Prozent kommt, von den wenigsten Entwicklern allerdings als primäre Programmiersprache genutzt wird. Das Thema Smart Home wird ebenfalls immer wichtiger. 53 Prozent der Developer entwickeln Lösungen für das sogenannte Internet der Dinge. Ganz vorn: Smart-Home-Lösungen (37 Prozent) und Wearables.
developereconomics.com 

Developer Report

 

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