Zahlungsbereitschaft für redaktionelle Inhalte steigt – besonders bei News-Apps.

von Fritz Ramisch am 17.Oktober 2014 in App Business, Mobile Media, News, Studien, Trends & Analysen

shutterstock_117984556Zahlungsbereitschaft soll steigen: Zwar zahlen gerade einmal 2 bis 4 Prozent der Internetnutzer hierzulande für redaktionelle Inhalte im Netz, doch die repräsentative Studie „Digitale Perspektiven der Printmedien 2014“ von Agfa Graphics gibt Anlass zur Hoffnung. Innerhalb der nächsten zwei Jahre soll sich die Zahlungsbereitschaft deutlich steigern – laut Studie auf 18 bis 26 Prozent. Doch Internetnutzer, die bereits für Online-Inhalte bezahlen, äußerten sich im Rahmen der Studie deutlich zurückhaltender in Bezug auf die Prognose ihrer Ausgaben. Im Durchschnitt soll die Ausgabenbereitschaft aber um 1.000 Prozent steigen. Die Ergebnisse der Studie dürften vor allem eines signalisieren: Auf Mobilgeräten kann mit redaktionellen Inhalten Geld verdient werden. Ein Selbstläufer ist das freilich nicht. Besonders Print-Verlage dürften aufhorchen. Um 76 Prozent sollen die Ausgaben für printunabhängige News-Apps steigen. Auch die Zahlungsbereitschaft für Apps von Publikumszeitschriften (+ 71 Prozent) und Tageszeitungen (+ 45 Prozent) soll deutlich anziehen. Die Zahlungsbereitschaft für Apps ist damit wesentlich höher als für Online-Angebote. Zwar schätzten Nutzer dort die Aktualität, Übersichtlichkeit und Bedienfreundlichkeit der Benutzeroberfläche, doch vor allem zu viel und irrelevante Werbung wird bemängelt. Auch in Sachen kontextueller Werbung dürften Apps der effektivere Kanal sein. Doch bis die gedruckte Zeitschrift endgültig niemand mehr haben will, dürfte es noch dauern. Immerhin 55 Prozent der Befragten wollen nicht zugunsten einer Digitalausgabe auf das gedruckte Heft verzichten. Viele Verlage sind in Sachen Digitalisierung äußerst rührig. Während „The Guardian“ schon mit einer App für Google Glass experimentiert, hat die „Süddeutsche“ eine App für Smartwatches auf den Markt gebracht. Auch Messenger-Apps wie WhatsApp und Snapchat werden als Kanal immer beliebter. (Bild: shutterstock.com)
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