Schweizer Versicherungs-App Knip erhält Finanzspritze.

von Fritz Ramisch am 08.Oktober 2014 in App Business, News

knip-app-screenshotTransparenz und Versicherungen, das war bislang oft nicht miteinander zu vereinbaren: Das wollen jetzt mehrere Startups ändern. Darunter auch Knip. Das Schweizer Startup Knip hat eine Kapitalspritze in unbekannter Höhe von Orange Growth Capital (OGC) sowie zwei Business Angels aus der Schweiz und Deutschland erhalten. Über die gleichnamige App können bestehende Versicherungsverträge zentral verwaltet und die Konditionen im Halbjahresrhythmus überprüft werden. Jedem Knip-Kunden soll eigenen Angaben zufolge ein persönlicher Kundenbetreuer zur Seite stehen. Auf Wunsch können Tarife über die App auch gewechselt werden. Knip wurde vor einem Jahr in Zürich von Dennis Just und Christina Kehl gegründet. Mittlerweile sind zwölf Mitarbeiter an den Standorten Zürich und Berlin beschäftigt. Zu den Partnern gehören neben der Allianz auch eine Reihe Schweizer Versicherungen. Die Transparenz soll vor allem dadurch gewährleistet sein, dass die Versicherungen für den Service nicht bezahlen. Die Höhe der Finanzierung wollte Knip-CEO Dennis Just auf Anfrage von mobilbranche.de mit Hinweis auf die Konkurrenz und bestehende Verträge aber nicht preisgeben. Die App, die bereits in der Schweiz verfügbar ist, soll 2015 international starten. Ärgster Konkurrent dürfte hierzulande Safe werden. Safe will Nutzern der noch nicht veröffentlichten App ebenfalls die anbieterübergreifende Verwaltung der Versicherungsunterlagen und Kosten für alle Policen ermöglichen. Entwickelt wurde Safe in Heidelberg. Bislang kann man sich für die App lediglich auf eine Warteliste setzen lassen. Dafür, dass die App noch nicht verfügbar ist, hat sie es bereits in die Berichterstattung reichweitenstarker Medien geschafft. Beide Apps wollen in einen Bereich vordringen, der bislang von mobilen Innovationen weitgehend „verschont“ geblieben ist. Versicherungsmakler dürfte es sicher nicht freuen, wenn die Branche transparenter und vergleichbarer wird. Doch eine friedliche Koexistenz dürfte möglich sein.
stadtwerk.ch

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