Mobile Payment in den USA: 220 Dollar Jahresumsatz pro Nutzer.

von Fritz Ramisch am 13.Oktober 2014 in Mobile Couponing, Mobile Payment, News, Studien

shutterstock_159873422 (1)Die Zahlung mit dem Handy boomt, zumindest in den USA. Während hierzulande Mobile Payment bei dem Großteil der Smartphone-Nutzer noch auf Skepsis stößt, haben in den USA Konzerne wie Starbucks längst mobile Couponing- und Bezahlsysteme salonfähig gemacht. Das bestätigt auch eine aktuelle Studie von eMarketer, wonach allein in den USA dieses Jahr Transaktionen in Höhe von 3,5 Mrd Dollar mobil abgewickelt werden – eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. eMarketer geht davon aus, dass jeder zehnte Smartphone-Besitzer in den USA in diesem Jahr Mobile Payment nutzt. In zwei Jahren soll die Zahl von 16 Mio auf 36 Mio Mobile Payment-Nutzer steigen. Kein Wunder, dass etliche Player versuchen in diesem Markt mitzumischen. Square, PayPal, Apple aber auch eigene Händler-Lösungen (z.B. von Walmart) werden hier in den nächsten Monaten um Marktanteile buhlen. In zwei Jahren soll der US-Markt auf 27 Mrd Dollar wachsen.

Bislang wurden vor allem Kleinstbeträge etwa für einen Kaffee (Starbucks), die Taxifahrt (Uber) oder die Essensbestellung mobil bezahlt. Allein Starbucks wickelt bereits 15 Prozent seiner gesamten Zahlungen mobil ab. 58 Prozent aller Handyzahlungen haben im vergangenen Jahr den Wert von 20 Dollar nicht überschritten. Das scheint sich jetzt langsam zu ändern. Zumindest der durchschnittliche Wert mobiler Transaktionen soll in den kommenden Jahren deutlich steigen. Der Studie zufolge wird der durchschnittliche Mobile-Payment-Nutzer in den USA im kommenden Jahr im Schnitt 397 Dollar mobil bezahlen, ein Jahr darauf sollen es schon 759 Dollar sein. (Bild: shutterstock.com)
emarketer.com

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