Apple SIM ausgebremst: US-Mobilfunker erschweren Einsatz reprogrammierbarer SIM-Karte.

von Fritz Ramisch am 27.Oktober 2014 in Netzbetreiber, News, Ökosysteme

Bildschirmfoto 2014-10-27 um 13.08.25Mit uns nicht! Das haben sich offenbar die US-Mobilfunker in Bezug auf die neue reprogrammierbare SIM-Karte von Apple gedacht. Die in den USA in Kombination mit den neuen iPads ausgelieferte SIM-Karte hat es nämlich darauf abgesehen, den Mobilfunkanbieter-Wechsel zu vereinfachen. Weil das die Nutzerbindung aber deutlich erschwert, bremsen drei von vier US-Mobilfunkbetreibern diese Neuerung nun aus. Trotz der angekündigten Kooperation mit allen vier großen US-Mobilfunkern versuchen diese die Bequemlichkeit der Nutzung durch Einschränkungen zu erschweren. Allein T-Mobile US soll eigenen Angaben zufolge den Anbieterwechsel ohne Einschränkungen über die neue SIM-Karte ermöglichen. So legt AT&T beispielsweise nach der ersten Aktivierung die SIM-Karte unwiderruflich auf das eigene Mobilfunknetz fest, wodurch ein Anbieterwechsel nur durch eine neue Apple-SIM oder aber eine neue herkömmliche SIM-Karte möglich ist. Sprint setzt eine Registrierung der iPads für die Nutzung der SIM-Karte voraus. Diese ist aber offenbar nur via Anruf möglich. Verizon hat das Apple-SIM-Konzept von vornherein ignoriert. Die Apple SIM soll es zum Beispiel ermöglichen, im Ausland den Anbieter zu wechseln und so Roamingkosten zu sparen. Das soll zumindest bei Sprint und T-Mobile und dem britischen Kooperationspartner EE funktionieren. Die neue SIM-Funktion wurde bei der Apple-Präsentation weitgehend unter den Tisch gekehrt. (Beitragsbild: shutterstock.com)
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