Mobile Werbung soll Kaufverhalten und Traffic deutlich steigern.

von Fritz Ramisch am 23.September 2014 in Mobile Advertising, Mobile Commerce, News, Studien

Bildschirmfoto 2014-09-23 um 09.03.05Smartphones und Mobile Werbung scheinen beim stationären Shopping immer wichtiger zu werden. Mobile Werbung wirkt sich der Studie „Mobile Audience Insights Report“ von NinthDecimal zufolge deutlich auf das Nutzer- und Kaufverhalten aus. 45 Prozent der Nutzer, denen im Vorfeld mobile Werbung mit Handelsbezug angezeigt wurde, sollen im Anschluss schon Mal etwas gekauft haben. 51 Prozent sollen in Folge dessen einen Shop besucht haben. Der Wert soll 65 Prozent höher liegen als bei den Befragten, die keine Werbung zuvor gesehen haben.

 

Bildschirmfoto 2014-09-23 um 08.43.33Der beste Zeitpunkt, um mobile Werbung auszuspielen, ergibt sich für Händler demnach, während sich Nutzer zuhause über Produkte informieren – am besten kurz vor dem Shopping-Trip. Der Großteil der Befragten (73 Prozent) bevorzugt mobile Werbung im Vorfeld des Shopping-Trips in den eigenen vier Wänden (69 Prozent). 81 Prozent informieren sich vor einem Kauf mobil über Produkte und Preise. Während Smartphones im Vergleich zum Vorjahr immer häufiger zur Produktrecherche genutzt werden, sank der Anteil der Recherchen übers Tablet deutlich von 37 auf 16 Prozent. Das Smartphones oder im nächsten Schritt auch Wearables bei der Produktrecherche und dem stationären Kaufprozess eine entscheidende Rolle spielen werden, zeigen neben etlichen Studien und der Beacon-Offensive vieler Händler auch die Bestrebungen diverser Hersteller. Mit dem bislang zwar noch nicht ganz so erfolgreichen Fire Phone hat Amazon ein Smartphone entwickelt, das Produkte über die Kamera erkennen und entsprechende Produktangebote liefern kann. Mit dem Durchbruch mobiler Bezahltechnologien dürfte das Smartphone oder die Smartwatch dann endgültig nicht mehr wegzudenken sein. Die Hoffnungen auf einen Durchbruch nährt Apple Pay. Doch auch diverse Händler (z.B. Walmart mit Current C) und Startups versuchen unter Hochdruck eigene Lösungen zu entwickeln oder deren Akzeptanz zu stärken.

Die Studie hat auch einen direkten Zusammenhang zwischen der für die Produktrecherche aufgewendeten Zeit und dem Produktwert festgestellt. Während Nutzer für Produkte mit einem Wert von unter 50 Dollar im Schnitt 10 Tage oder weniger für die Produktrecherche aufwenden, nehmen sich Kunden für Produkte mit einem Wert über 1.000 Dollar rund 45 Tage Zeit. (Beitragsbild: shutterstock.com)
ninthdecimal.com via marketingland.com

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