Interview: Messe Frankfurt macht M-Days zur Mobikon.

von Florian Treiß am 15.September 2014 in Interviews

Mobikon Messe Frankfurt mbDie M-Days erfinden sich neu. Dazu gehört nicht nur ein neues Konzept, sondern auch ein neuer Name. Mobikon heißt die Mobile-Business-Veranstaltung künftig, die seit 2011 in Frankfurt am Main stattfindet. „Mobikon drückt das Wesen der Veranstaltung – Mobile Business Fachmessse und Kongress – klar aus“, erklärt Ruth Lorenz, Bereichsleiterin Technology & Production der Messe Frankfurt (auf dem Bild links). Vor allem die Internationalisierung steht im veränderten Konzept im Fokus. Außerdem soll das Thema Mobile aktuellen Entwicklungen entsprechend erweitert haben, wie etwa beim bewährten Kongress: „Hier haben wir die Kernbereiche weiter verfeinert und auch dem Thema Internet of Things (IoT) & Wearables ein Podium gegeben“, so Mobikon-Director Béatrice Klocke (auf dem Bild rechts) im mobilbranche.de-Interview.

mobilbranche.de: Die M-Days heißen künftig Mobikon – wieso der neue Name?

Ruth Lorenz: Wir haben das Konzept der M-Days überarbeitet und viele der Aspekte, die konzeptionell schon seit geraumer Zeit zur Erneuerung anstanden, auf den Prüfstand gestellt. Die Namensfindung war Teil dieser Überprüfung. Mobikon drückt das Wesen der Veranstaltung – Mobile Business Fachmessse und Kongress – klar aus.

mobilbranche.de: Welche Neuerungen wird es 2015 geben, sowohl thematisch als auch vom Konzept?

Ruth Lorenz: Die Mobikon findet am 11. und 12. Mai 2015 statt. Sie belegt damit die Tagesfolge Montag und Dienstag, anstelle des bisherigen Termins am Dienstag und Mittwoch. Zum fünfjährigen Bestehen am Standort Frankfurt wird es zudem eine internationale Auftaktveranstaltung geben. Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums von MobileMonday, der größten Mobile Community der Welt, treffen sich die Mitglieder der 150 Chapters aus aller Welt am Sonntag (10. Mai) zu ihrem Global Summit `MobileMonday Global Pow Wow` und einer öffentlichen Mobile Solutions-Präsentation an beiden Messetagen auf der Mobikon. Dies und die Ausweitung der Präsenz von „Mobile Africa“ auf der Veranstaltung stehen für die thematisch relevante Internationalisierung der Mobikon.

Béatrice Klocke: Auf erfolgreiche Highlights ihrer Vorveranstaltung wird die Mobikon aber auch 2015 nicht verzichten: Das von allen Ausstellern und Besuchern gelobte neue Konzept der in die Fachmesse integrierten Kongress-Hubs wird weiter ausgebaut. Hier haben wir die Kernbereiche weiter verfeinert und auch dem Thema Internet of Things (IoT) & Wearables ein Podium gegeben, so dass nun sechs Business Cluster die Struktur des Kongresses bilden. Und als Referenzmesse für das Mobile Business in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland bietet sie auch der Verleihung des Best of Mobile Awards (BoM) des Verlages Haymarket im kommenden Mai wieder die aufmerksamkeitsstarke Bühne.

mobilbranche.de: Bei der Mobikon gibt auch einen neuen Beirat – was versprechen Sie sich davon?

Béatrice Klocke: Der bestehende Beirat (das Board of Experts) wird um weitere Mitglieder aus den Mobile Anwenderindustrien erweitert. Zusätzlich haben wir auf diesem Gremium basierend jedoch noch einen Expert Circle einberufen, der aus sechs Mobile-Vordenkern besteht, die den Kern des Kongressprogramms, also die Themen und Sprecher jurieren und damit sicherstellen, dass der Kongress in seiner Besetzung transparent und qualitativ hochwertig ist und bleibt.

moilbranche.de: In der Vergangenheit haben Aussteller immer wieder moniert, dass die M-Days zwar eine Art Klassentreffen für Mobile-Anbieter sind, jedoch zu wenig potenzielle Kunden aus anderen Branchen kommen. Was tun Sie dagegen?

Béatrice Klocke: Genau das, was aus dieser berechtigten Kritik herausklingt: Entscheider aus den Anwenderbranchen, die Mobile derzeit implementieren oder planen, zu identifizieren und als Besucher zu gewinnen.

mobilbranche.de: Im Zuge der Umbenennung trennen Sie sich vom ehemaligen Mitveranstalter 11 Prozent. Was haben Aussteller und Besucher davon, wenn die Mobikon künftig „100% Messe Frankfurt“ ist?

Ruth Lorenz: Mitte Mai 2014 ist der Vertrag mit dem Mitveranstalter vereinbarungsgemäß ausgelaufen. Und diese neue Situation der Eigenregie unseres Unternehmens verspricht unseren Kunden und unseren Partnern, schnell, klar und verbindlich mit uns umgehen zu können. Der Aufwand der Abstimmungen untereinander wird sich fühlbar reduzieren, und wir haben in puncto Sponsoring- und Vermarktungsmöglichkeiten als Messeveranstalter einige Ideen, mit denen wir ein solch innovatives Thema ausgestalten können.

mobilbranche.de: Vielen Dank für das Interview!


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